Kreuzung aus Girl Scout Cookies und Granddaddy Purple, Clone-only, ursprünglicher Breeder nicht dokumentiert (Eintrag „Unknown or Legendary“).
Monster Cookies
Monster Cookies gilt als indicabetonte Kreuzung aus Girl Scout Cookies und Granddaddy Purple mit Traubenaroma; unter dem Namen existieren mehrere genetisch verschiedene Versionen.
Die Traubennote von Monster Cookies führen Sortenbeschreibungen auf Granddaddy Purple zurück, eines der beiden Elternteile; darunter liegt ein erdiger Grundton, ergänzt um Beeren. Die andere Hälfte der Genetik stammt von Girl Scout Cookies. Wer die Kreuzung angefertigt hat, ist nicht dokumentiert, verbreitet wird die Pflanze als Steckling. Unter demselben Namen existieren zudem mehrere genetisch verschiedene Sorten anderer Breeder.
Aroma und Geschmack:
Beim Rauchen setzen sich süße Beeren und Traube fort, im Abgang wird es erdig. Eine Beschreibung erwähnt Skunk-Anklänge, andere nennen Keksteig, Vanille oder eine würzige, kräuterige Kush-Note. In Nutzerberichten ist von einem stechend fruchtigen Geruch und weichem Rauch die Rede.
Genetik und Herkunft:
Für die Kreuzung aus Girl Scout Cookies und Granddaddy Purple wird ein Indica-Anteil von 80 % angegeben. Einen Züchter nennt keine der ausgewerteten Quellen. Die Sorte gilt als Clone-only, wird also nur über Stecklinge weitergegeben, und laut einer Sortenbeschreibung ist ein echter Steckling nicht leicht zu beschaffen.
Eine Sortenübersicht führt Cookie Monster als zweiten Namen, verzeichnet unter diesem Namen aber zugleich eine eigene Kreuzung aus Girl Scout Cookies und OG Kush. Als Elternteil taucht Monster Cookies in mehreren neueren Züchtungen auf, etwa in Atomic Cake von Green Blood Genetics, Gorilla Cookies von Sunset Genetics und Flying Purple People Eater von Slanted Farms Seed Company.
Wirkung:
Konsumenten beschreiben zunächst Euphorie und gehobene Stimmung, danach eine sich ausbreitende körperliche Entspannung, die in Schläfrigkeit übergehen kann. Nicht alle Berichte decken sich: Manche schildern Entspannung ohne starke Sedierung, einzelne sogar Konzentration und Antrieb, ein unerfahrener Konsument empfand die Wirkung als überwältigend. An Nebenwirkungen werden Mundtrockenheit, trockene Augen und Schwindel genannt, vereinzelt auch Angstgefühle. Sortenbeschreibungen führen zusätzlich Paranoia und Kopfschmerzen an.
THC-Gehalt:
Sortenbeschreibungen setzen den THC-Gehalt bei 18 bis 21 % an. Deutlich darunter lag eine Probe, die das Labor Analytical 360 untersuchte: Nach Angaben einer Sortenbeschreibung kam sie auf knapp über 12 % THC. Es handelt sich um eine Einzelmessung, ein Messjahr ist nicht überliefert. In dieser Probe traten die Terpene Humulen, Caryophyllen und Alpha-Pinen hervor. Andere Beschreibungen nennen Caryophyllen als Hauptterpen, gefolgt von Limonen und Humulen, teils auch Myrcen.
Anbau:
Angebaut werden kann die Sorte indoor wie outdoor. Die Blüte dauert nach übereinstimmenden Angaben 8 bis 9 Wochen, im Freiland wird die Ernte zwischen Ende September und Anfang Oktober erwartet. Die Pflanzen bleiben kurz und gedrungen, bilden viel Blattmasse und setzen feste, mittelgroße Blüten mit klebrigem Harzbelag an. Kühle Temperaturen kurz vor der Blüte sollen lila bis dunkelblaue Töne zwischen dem Grün hervorrufen.
Versionen verschiedener Breeder:
303 Seeds führt eine Monster Cookies mit anderem Stammbaum: Platinum Girl Scout Cookies, gekreuzt mit Yeti OG aus der F1-Generation von Loompa Farms. Auch diese Pflanze war nur als Steckling verbreitet, ihr Geruch wird mit Ginger Ale und Roggenbrot verglichen. Greenpoint Seeds verwendete sie für eine Serie von Kreuzungen, unter anderem mit Lemon G, Bubba und Gorilla Glue #4.
Master Seeds beschreibt eine feminisierte Monster Cookies aus Girl Scout Cookies und Chemdawg mit 8 bis 9 Wochen Blüte, 400 bis 550 g/m² Ertrag indoor, 60 bis 140 cm Höhe und 20 bis 26 % THC. Die MBA Monster Cookies der Monster Breeders Association soll dagegen auf Durban Poison und OG Kush zurückgehen; angegeben werden 9 bis 10 Wochen Blüte und 19 % THC. Fatbush Seeds kreuzte Monster Cookies mit einer Ruderalis zu einer feminisierten Autoflower-Version, deren Blüte laut Breeder rund 68 Tage dauert.
Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und ersetzt keine medizinische oder therapeutische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an einen Arzt oder eine andere qualifizierte Fachperson.
Wirkung & Aroma
Aus Bewertungen und Erfahrungsberichten — subjektiv, keine medizinische Aussage
Noch keine Bewertungen — Angaben aus der Sortenbeschreibung. Bewerte die Sorte, um Anteile zu sehen.
Cannabinoide & Terpene
Gehalte schwanken je Charge, Phänotyp und Anbau — Angaben sind Richtwerte
- #1CaryophyllenPfeffer
- #2LimonenZitrusfrucht
- #3HumulenHopfen
- #4MyrcenKräuter
- #5PinenKieferLaborwert
Anbau
Richtwerte aus Züchterangaben und Grow-Berichten — je nach Phänotyp und Setup abweichend
- Blütezeit
- 8–9 Wochen
- Ernte outdoor
- Ende September bis Anfang Oktober · Nordhalbkugel
- Indoor
- geeignet
- Outdoor
- geeignet
- Wuchsform
- Buschig
- Blütenstruktur
- Dicht
- Trichombesatz
- Hoch
- Färbung
- lila bis dunkelblaue Töne bei kühlen Temperaturen kurz vor der Blüte
Kurzer, gedrungener Wuchs mit reichlich Blattmasse; feste, mittelgroße Blüten mit klebrigem Trichombesatz; dichte Blüten mit lila Tönen und viel Harz laut Stecklingsanbieter.
Genetik & Herkunft
- Kreuzung
- Girl Scout Cookies × Granddaddy Purple
- Typ
- Indica-dominant
- Blütetypen (alle Versionen)
- Photoperiodisch, Autoflowering
Versionen verschiedener Züchter
Unter diesem Namen vertreiben mehrere Züchter eigene Versionen. Die Angaben stammen jeweils vom Züchter.
Platinum Girl Scout Cookies × Yeti OG F1 (Loompa Farms), Clone-only; Geruch nach Ginger Ale und Roggenbrot laut Beschreibung von Greenpoint Seeds. Angaben zum Samentyp widersprüchlich.
- Blüte
- 68 Tage
Monster Cookies × unbekannte Ruderalis, feminisiert, autoflowering; Blütedauer „±68 Tage“ laut Breeder-Angabe auf der Übersichtsseite, Gesamtlaufzeit dort mit rund 75 Tagen angegeben (nicht in Wochen umgerechnet).
Weitere Züchter (2): Master Seeds, Monster Breeders Association
Laborwerte
Messwerte einzelner Proben. Werte schwanken je Charge, Anbau und Phänotyp.
Community
Euphorie und gehobene Stimmung zu Beginn, danach zunehmende körperliche Entspannung bis hin zu Schläfrigkeit; Aroma und Geschmack süß, nach Traube und Beeren, erdig; Rauch als weich beschrieben.
Einige Berichte schildern Entspannung ohne starke Sedierung, einzelne Konzentration und Antrieb; ein unerfahrener Konsument empfand die Wirkung als überwältigend; vereinzelt Angstgefühle.
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