Purple Poison
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Purple Poison

Sativa-dominantTHC-dominant
Indica 60 % HerstellerangabeSativa 40 %

Purple Poison von Rising Sun Cultivars verbindet Purple Urkle und Tangerine Dream mit Durban Poison; unter dem Namen kursieren auch genetisch fremde Versionen.

Recherchestand 02.11.2026

Aus Samen von Rising Sun Cultivars sind für Purple Poison 4 Phänotypen verzeichnet, alle als schnell blühend beschrieben: einer indicabetont, 3 sativabetont, wobei einer davon gestreckter wächst als die übrigen kompakten Pflanzen. Bio Bomb Selections hat mehrere Exemplare dieser F1 in eigene Kreuzungen eingebracht und hebt eine Auslese mit der Nummer 2 als ertragsstark hervor; ihr Geruch erinnert den Breeder an würzige Trauben. Genetisch geht die Sorte nach Angaben von Rising Sun Cultivars auf eine Kreuzung aus Purple Urkle und Tangerine Dream zurück, die anschließend mit einem Durban Poison aus Colorado gepaart wurde.

Anbau:

Rising Sun Cultivars gibt für die Blüte rund 70 Tage an und nennt Innenraum, Freiland und Gewächshaus als Anbauorte. Saatgut dieser Version ist nur in regulärer Form belegt, feminisiert gab es sie von diesem Breeder nicht.

Eine Sortenbeschreibung schildert eher locker aufgebaute, hellgrüne Blüten mit violetten Tönen, gelb-orangen Härchen und einer Schicht aus Trichomen. Die Färbung der Blüten hebt auch ein Erfahrungsbericht hervor.

Genetik und Herkunft:

Tangerine Dream, einer der Großeltern, stammt laut Stammbaumangaben von Barney's Farm und vereint G13 mit einer Kreuzung aus G13 und Neville's Haze. Purple Urkle wird dort als Klon mit unbekannter, überwiegend indicabetonter Abstammung geführt. Rising Sun Cultivars selbst stuft Purple Poison als überwiegend sativabetont ein.

Crop King Seeds und eine Sortenbeschreibung nennen nur Purple Urkle und Tangerine Dream als Eltern und lassen Durban Poison weg. Eine weitere Beschreibung führt alle Elternlinien auf, ordnet die Sorte aber mit 60 % Indica als indicabetonte Hybride ein.

Bio Bomb Selections hat die Sorte mehrfach weiterverwendet: Durango Fruitage entstand aus Lemon Twizzler und einem männlichen Purple Poison, Purple 710 Gum aus Indiana Bubblegum von 710 Genetics. Dazu kommen Spiced Plum Jam und eine Kreuzung der Auslese Nummer 2 mit einer kambodschanischen Hochland-Sativa.

Aroma und Geschmack:

Im Geschmack beschreibt Rising Sun Cultivars blumige Traube mit Zitrus, Nelke und Gewürzen und einem Abgang nach Kiefer. Die männlichen Pflanzen, die Bio Bomb Selections einsetzte, rochen nach Traube mit Minze und Zitrus beziehungsweise nach würzigen, künstlich wirkenden Trauben. Andere Sortenbeschreibungen setzen den Schwerpunkt auf Holz, Erde und Kiefer, eine ergänzt Skunk und schwarzen Pfeffer. Als vorherrschendes Terpen wird dort β-Caryophyllen angegeben, gefolgt von Pinen und Limonen. Ein Erfahrungsbericht vergleicht den Geschmack mit einem Parfüm aus Orange und Kräutern.

Wirkung:

Nach Darstellung von Rising Sun Cultivars bleibt der Kopf klar, während sich im Körper ein Kribbeln einstellt, ohne dass die Sorte schwer in den Sitz drückt. In den 7 ausgewerteten Erfahrungsberichten wird Entspannung wiederholt genannt, oft zusammen mit Konzentration, Kreativität oder Gesprächigkeit. Teils wird ein langsamer Wirkungseintritt beschrieben. Auseinander gehen die Berichte bei der Frage, ob die Sorte eher anregt oder müde macht: Einige nennen Energie, andere Schläfrigkeit. Als Nebenwirkungen tauchen Mundtrockenheit und trockene Augen auf.

THC- und CBD-Gehalt:

Von FESA Labs liegt eine Einzelmessung aus dem Jahr 2024 an einem unter diesem Namen vertriebenen Produkt vor: 30,01 % THCA, entsprechend 26,58 % Gesamt-THC, CBD lag unter der Nachweisgrenze. Welche Genetik dem Produkt zugrunde lag, ist nicht angegeben. Eine Sortenbeschreibung nennt dagegen 16 % THC. Die Breeder-Angaben gelten jeweils für die eigene Version: Crop King Seeds gibt 22 bis 24 % THC und unter 1 % CBD an, Aeque Genetics 23,5 % THC und 1 % CBD.

Versionen verschiedener Breeder:

Unter dem Namen existieren auch genetisch fremde Sorten. Baked Beanz kreuzte Snake Venom mit einem kleinwüchsigen Granddaddy-Purple-Männchen und gibt rund 65 Tage Blüte an; die Samen sind regulär, angebaut werden kann im Innenraum wie im Freiland. Auf diese Linie geht Purple Poison Cookies zurück. Aeque Genetics verwendet den Namen für eine feminisierte Autoflower-Sorte aus Poisonous Skunk OG und einem violetten Phänotyp derselben Linie, ausgelegt für den Innenraum, mit einer Blütezeit von etwa 70 Tagen. Der Breeder beschreibt kräftige Pflanzen mit dicken Blüten und einem süßen Geruch nach Traube und Skunk. Als Blütenprodukt ist zudem eine Kreuzung aus Grape Gas und White Runt unter diesem Namen belegt.

Crop King Seeds führt Purple Poison als feminisierte Sorte. Für diese Version nennt der Anbieter 8 bis 9 Wochen Blüte, 300 bis 400 g/m² im Innenraum und 400 bis 500 g je Pflanze im Freiland bei Ernte im Oktober. Bevorzugt wird nach seinen Angaben warmes, mediterranes Klima; die Pflanzen stuft Crop King Seeds als klein und schädlingsresistent ein, den Anbau als einsteigertauglich.

Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und ersetzt keine medizinische oder therapeutische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an einen Arzt oder eine andere qualifizierte Fachperson.

Wirkung & Aroma

Aus Bewertungen und Erfahrungsberichten — subjektiv, keine medizinische Aussage

Positiv berichtet
hungrig
schläfrig
konzentriert
Berichtete Nebenwirkungen
trock. Augen
trock. Mund
Aroma & Geschmack
Minze Kräuter Kiefer

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Cannabinoide & Terpene

Gehalte schwanken je Charge, Phänotyp und Anbau — Angaben sind Richtwerte

THC
26,58 % Laborwert (1 Probe)
16 %weitere Angabe
0 %35 %
Laborwert als Gesamt-THC: THC + 0,877 × THCA (THCA wird beim Erhitzen zu THC)
THCA
30,01 % Laborwert (1 Probe)
0 %35 %
CBD
0 %
0 %20 %
Terpenprofil
  • #1
    CaryophyllenPfeffer
  • #2
    PinenKiefer
  • #3
    LimonenZitrusfrucht

Anbau

Richtwerte aus Züchterangaben und Grow-Berichten — je nach Phänotyp und Setup abweichend

Blüte & Ernte
Herstellerangabe
Blütezeit
70 Tage
Schwierigkeit, Umgebung & Klima
Herstellerangabe
Indoor
geeignet
Outdoor
geeignet
Gewächshaus
geeignet
Morphologie
Blütenstruktur
Luftig
Färbung
violette Töne in hellgrünen Blüten, gelb-orange Härchen; auffällige Färbung auch in einem Erfahrungsbericht

Für die Version von Rising Sun Cultivars sind 4 Phänotypen verzeichnet (1 indicabetont, 3 sativabetont; 3 als „long, compact“, 1 als „long, stretched“, alle als schnell blühend beschrieben). Bio Bomb Selections beschreibt die Auslese Purple Poison F1 #2 als „heavy yielder“ mit Duft nach würzigen Trauben.

Genetik & Herkunft

Herkunft
Herstellerangabe
Kreuzung
Purple Urkle × Tangerine Dream × Durban Poison
Typ
Sativa-dominant
Erhältlich als Samen
Regulär, Feminisiert, Autoflowering
Blütetypen (alle Versionen)
Autoflowering
Original-Züchter
Rising Sun Cultivars

Versionen verschiedener Züchter

Unter diesem Namen vertreiben mehrere Züchter eigene Versionen. Die Angaben stammen jeweils vom Züchter.

Rising Sun CultivarsPurple Poison
Original
Regulär
Blüte
70 Tage

Am besten dokumentierte Version: (Purple Urkle × Tangerine Dream) × Durban Poison aus Colorado, überwiegend sativabetont, Indoor, Outdoor und Gewächshaus, nie feminisiert erhältlich. Eine zeitliche Priorität gegenüber den anderen Versionen ist nicht datiert belegt.

Aeque GeneticsPurple Poison
Andere Genetik
AutofloweringFeminisiertAutoflowering
Blüte
70 Tage
THC
23,5 %
CBD
1 %

Poisonous Skunk OG × Poisonous Skunk OG (violetter Phänotyp), Ruderalis/Indica, feminisierte Autoflower, für Indoor angegeben; kräftige Pflanzen mit dicken Blüten, süßer Geruch und Geschmack nach Traube und Skunk. Die Quelle nennt eine Blütezeit von ±70 Tagen, ohne klar zwischen Blüte und Gesamtlaufzeit zu unterscheiden.

Baked BeanzPurple Poison
Andere Genetik
Regulär
Blüte
65 Tage

Snake Venom × kleinwüchsiges Granddaddy-Purple-Männchen (Seedfinder schreibt „Sanke Venom“, Weedmaps „Snake Venom“); überwiegend sativabetont, Indoor und Outdoor; Nachkomme Purple Poison Cookies.

Weitere Züchter (2): Dime Bag, Crop King Seeds

Laborwerte

Messwerte einzelner Proben. Werte schwanken je Charge, Anbau und Phänotyp.

Blüte · 2024FESA Labs
THC26,58 %
THCA30,01 %

Community

7 Grow- und Erfahrungsberichte ausgewertet Community-Berichte
Konsens

Entspannung wird wiederholt genannt, häufig zusammen mit Konzentration, Kreativität oder Gesprächigkeit; teils wird ein langsamer Wirkungseintritt beschrieben.

Abweichende Berichte

Einige Berichte beschreiben eine anregende, energiegeladene Wirkung, andere Schläfrigkeit.

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Verwandte Genetik, gleiches dominantes Terpen, ähnliche Wirkung und Aroma — ohne die direkten Eltern und Nachkommen

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