Nur in einem Erfahrungsbericht als Herkunft der Samen genannt (dort „20Twenty seeds“). Ob es sich um eine eigene Version oder um dieselbe Genetik handelt, ist nicht belegt.
Sangria S1
auch bekannt als Ss1
Sangria S1 ist als CBD-Hanflinie von Trilogene Seeds dokumentiert, andere Beschreibungen nennen 23 % THC. Erfahrungsberichte schildern Euphorie und Entspannung.
Die Erfahrungsberichte zu Sangria S1 zeichnen ein recht geschlossenes Bild: Konsumenten beschreiben Euphorie, dazu Entspannung, ein Kribbeln im Körper und gehobene Stimmung. Unklar ist hingegen, welche Pflanze sie konsumiert haben. Unter dem Namen ist eine CBD-Hanflinie von Trilogene Seeds dokumentiert, andere Sortenbeschreibungen nennen für Sangria S1 jedoch 23 % THC.
Genetik und Herkunft:
Ein Hanfbetrieb in Nebraska führt Sangria S1 CBD unter den Sorten, deren Saatgut er von Trilogene Seeds bezieht. Trilogene ließ eine weibliche Pflanze mit dem Namen Sangria genetisch untersuchen. Nach der Genomanalyse (Medicinal Genomics, 2020) ist das Gen für die THCA-Synthase deletiert, das für die CBDA-Synthase intakt; das Labor bringt eine solche Deletion mit Hanf-Chemotypen in Verbindung. Der Zusatz S1 fehlt in diesem Eintrag.
Ein Erfahrungsbericht nennt mit 20Twenty eine andere Herkunft der Samen. Elternsorten sind in den ausgewerteten Beschreibungen für keine der beiden Linien angegeben.
THC-Gehalt:
Ohne Labor oder Charge zu nennen, führen andere Sortenbeschreibungen Sangria S1 mit 23 % THC und 1 % CBG. Diese Angabe widerspricht dem genetischen Befund zur Pflanze von Trilogene. Ob sie sich auf eine andere Genetik unter demselben Namen bezieht, lässt sich aus den Quellen nicht klären.
Aroma und Geschmack:
Esskastanie, Beeren und Vanille stehen in Sortenbeschreibungen für den Geschmack. Dieselben Beschreibungen leiten aus Labortests verkaufter Produkte Caryophyllen als dominantes Terpen ab, gefolgt von Myrcen und Limonen; Messwerte nennen sie nicht. Ein Konsument fand, die Sorte schmecke wie das namensgebende Getränk, und nahm im Duft Zitrus und Tee wahr.
Wirkung:
Über die Euphorie hinaus schildern Konsumenten gute Laune, Kichern, Gesprächigkeit und gesteigerte Lust. Ein Bericht beschreibt ein benebeltes Gefühl, bei dem Konzentration und Kreativität erhalten blieben. Ein anderer erlebte die Wirkung als langsam einsetzend und über Stunden in Wellen verlaufend. Eine Person, die Sativas nach eigener Aussage sonst wenig schätzt, empfand die Sorte als entspannend und ordnete sie dabei selbst als sativalastig ein. Hunger wird ebenfalls erwähnt, als Begleiterscheinung Mundtrockenheit.
Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und ersetzt keine medizinische oder therapeutische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an einen Arzt oder eine andere qualifizierte Fachperson.
Wirkung & Aroma
Aus Bewertungen und Erfahrungsberichten — subjektiv, keine medizinische Aussage
Noch keine Bewertungen — Angaben aus der Sortenbeschreibung. Bewerte die Sorte, um Anteile zu sehen.
Cannabinoide & Terpene
Gehalte schwanken je Charge, Phänotyp und Anbau — Angaben sind Richtwerte
- #1CaryophyllenPfeffer
- #2MyrcenKräuter
- #3LimonenZitrusfrucht
Genetik & Herkunft
Versionen verschiedener Züchter
Unter diesem Namen vertreiben mehrere Züchter eigene Versionen. Die Angaben stammen jeweils vom Züchter.
Ein Hanfbetrieb in Nebraska führt die Sorte als „Sangria S1 CBD“ aus Saatgut von Trilogene Seeds. Eine von Trilogene Seeds 2020 eingereichte Pflanze namens Sangria (ohne Zusatz S1) zeigt in der Genomanalyse von Medicinal Genomics ein deletiertes THCA-Synthase-Gen. Keine Breeder-Werte zu Blütezeit, Ertrag, Höhe oder Cannabinoiden aus geöffneten Quellen.
Laborwerte
Messwerte einzelner Proben. Werte schwanken je Charge, Anbau und Phänotyp.
Community
Euphorie wird in fast allen Berichten genannt, dazu Entspannung, Kribbeln, gehobene Stimmung und gute Laune; Geschmack als fruchtig bzw. an das Getränk Sangria erinnernd beschrieben.
Ein Bericht betont erhaltene Konzentration und Kreativität, ein anderer eine langsam einsetzende, wellenförmige Wirkung über Stunden; ein Konsument stuft die Sorte als sativalastig ein. Ein Bericht nennt 20Twenty als Samenherkunft, während die übrigen Quellen Trilogene Seeds als Herkunft der CBD-Linie führen.
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