- Blüte
- 60–75 Tage
- THC
- 20–30 %
Platinum × Slurricane. Werte aus der Sortenbeschreibung eines Sortenverzeichnisses; eine Originalseite des Breeders mit Sortenangaben war nicht verfügbar.
auch bekannt als Sugarcane
Sugar Cane ist eine Hybride aus Platinum und Slurricane von In House Genetics aus Seattle, beschrieben mit dichtem Harzbesatz und süßem Traubenaroma.
Was sich hinter dem Elternteil Platinum verbirgt, ist bei Sugar Cane nicht einheitlich dokumentiert. Gesichert ist die Kreuzung Platinum × Slurricane von In House Genetics aus Seattle, wobei Slurricane auf Dosidos und Purple Punch zurückgeht. Ein Stammbaum führt Platinum als Platinum Cookies, also als Platinum-Selektion von Girl Scout Cookies, kennzeichnet das aber als Vermutung. Die hauseigene Platinum des Breeders ist dagegen als UW Hashplant × Permafrost verzeichnet. Die Sorte existiert als feminisierte Samenlinie; beschrieben wird sie über dichten Harzbesatz und ein süßes Traubenaroma.
Für UW Hashplant × Permafrost spricht auch die Beschreibung der verwandten Deluxe Sugarcane desselben Breeders, einer Kreuzung aus Slurmint IX #7 und Platinum, sowie die Angabe einer US-Stecklingsgärtnerei. Uneinheitlich fällt auch die Einstufung aus: Mal gilt Sugar Cane als überwiegend sativa, eine Beschreibung beziffert das mit 60 % Sativa zu 40 % Indica, andere Quellen kehren das Verhältnis um oder sprechen von einer ausgewogenen Hybride.
Als Elternteil taucht die Sorte in mehreren Kreuzungen auf. In House Genetics verwendete sie für Black Sugar (mit Black Cherry Soda), Sugar Fuel (mit Double Kush Breath), Sugar Tree (mit Lemon Tree) und Sugoi Zushi (mit Blue Zushi). Alchemy Genetics kreuzte sie mit Kush Mints zu Sugar Mints, East Coast Cultivars mit Boston Cream Pie zu Sweet Cream.
Die dokumentierten Varianten stammen alle von In House Genetics selbst. Für die ursprüngliche Sugar Cane werden 60 bis 75 Blütetage und 20 bis 30 % THC angegeben; ein Samenhändler führt dieselbe feminisierte Linie mit 8 bis 10 Wochen und 22 bis 26 % THC. Sugar Cane V2 greift mit Slurricane #44 auf eine andere Selektion zurück, gilt als indicadominant und ist mit 8 bis 9 Wochen Blüte und 29 bis 33 % THC beschrieben.
Auf V2 bauen 2 weitere Linien auf: Sugar Cane V2 Bx1, die Rückkreuzung mit Slurricane #44, und Sugarcane V3 aus V2 und Platinum mit 8 bis 9 Wochen Blüte. Zur Rückkreuzung widersprechen sich die Angaben: 8 bis 9 Wochen und 29 bis 33 % THC in einer Sortenbeschreibung, 8 bis 10 Wochen und 22 bis 26 % bei einem Samenhändler.
Den genannten Spannen stehen niedrigere Einzelwerte gegenüber. Ein Sortenverzeichnis führt Sugar Cane mit 17 % THC. Für eine Blütencharge eines US-Produzenten wurden 2020 17,42 % THCA und 2,14 % Gesamtterpene veröffentlicht, das prüfende Labor ist dabei nicht genannt. Der Wert ist eine Einzelmessung; die Gehalte schwanken je nach Charge, Anbau und Phänotyp.
Als prägende Terpene werden Myrcen, Limonen und Caryophyllen genannt. Welches davon dominiert, bleibt offen: Dieselbe Beschreibung bezeichnet Myrcen als dominant und führt Limonen an erster Stelle.
Die Beschreibungen stimmen in einem sehr süßen Profil überein, das an karamellisierten Zucker oder Sirup erinnert und von Traube und blumigen Anklängen begleitet wird. Hinzu kommen je nach Quelle Beeren, erdig-kräuterige Töne und eine würzige Schärfe; einzelne Phänotypen sollen stärker nach Gas riechen. Aus dem Rahmen fällt ein Grow-Bericht, in dem 2 Phänotypen nach verdorbener Milch beziehungsweise nach Bier rochen.
Nutzerberichte beschreiben eine aktivierende Wirkung mit Fokus, Energie und gehobener Stimmung, dazu Euphorie und kreative Phasen. Andere schildern einen Verlauf, der entspannt beginnt, dann anregt und in körperlicher Ruhe endet. Bei der Stärke gehen die Eindrücke auseinander: Einige empfanden die Sorte als schwach, andere als unerwartet kräftig für den ausgewiesenen THC-Gehalt. Als Nebenwirkungen werden Mundtrockenheit, trockene Augen, Schwindel, Herzrasen, Unruhe und paranoide Gedanken genannt.
2 dokumentierte Indoor-Grows kamen auf 56 und 60 Blütetage und lagen damit am unteren Rand der angegebenen 60 bis 75 Tage. Beide beschreiben einen tannenförmigen, kräftigen Wuchs mit langen, stabilen Seitentrieben; in einem Fall wuchs die Pflanze in der Blüte von rund 30 auf etwa 90 cm. Die getrockneten Blüten werden als hart und kompakt geschildert, das Verhältnis von Blüte zu Blatt als günstig, der Trichombesatz als sehr dicht. Temperaturschwankungen vertrugen die Pflanzen in beiden Berichten gut.
Beim Düngerbedarf widersprechen sich die beiden Grower: Der eine kam mit wenig aus, der andere beschreibt hohen Bedarf und geringe Fehlertoleranz. Ähnlich ist es beim Schimmel. Ein Bericht sieht keine Anfälligkeit, ein Samenhändler und eine Stecklingsgärtnerei verweisen wegen der dichten Blüten auf ein Risiko bei hoher Luftfeuchte. Aus Samen sind 2 Wuchstypen beschrieben, ein kürzerer mit Indica-Charakter und ein hoher, stark streckender. Violette Färbungen zeigen sich vor allem bei kühlen Temperaturen.
Geführt wird die Sorte für Indoor- und Outdoor-Anbau, der Ertrag als hoch, der Schwierigkeitsgrad als mittel. Die Gärtnerei nennt Topping, LST und SCROG als geeignete Methoden, eine weitere Beschreibung hält Stützen für sinnvoll.
Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und ersetzt keine medizinische oder therapeutische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an einen Arzt oder eine andere qualifizierte Fachperson.
Aus Bewertungen und Erfahrungsberichten — subjektiv, keine medizinische Aussage
Noch keine Bewertungen — Angaben aus der Sortenbeschreibung. Bewerte die Sorte, um Anteile zu sehen.
Gehalte schwanken je Charge, Phänotyp und Anbau — Angaben sind Richtwerte
Richtwerte aus Züchterangaben und Grow-Berichten — je nach Phänotyp und Setup abweichend
Kein Faktor übernommen: Ein Grow-Bericht nennt ein Wachstum von etwa 30 auf etwa 90 cm nach Blütebeginn (±200 %), eine Stecklingsgärtnerei dagegen 1,5- bis 2,0-fach.
Lange, kräftige Seitentriebe; getrocknete Blüten hart und kompakt. Aus Samen 2 Wuchstypen beschrieben: ein kürzerer mit Indica-Charakter und ein hoher, stark streckender.
Topping, LST und SCROG laut einer Stecklingsgärtnerei; Stützen laut einer weiteren Sortenbeschreibung.
Unter diesem Namen vertreiben mehrere Züchter eigene Versionen. Die Angaben stammen jeweils vom Züchter.
Platinum × Slurricane. Werte aus der Sortenbeschreibung eines Sortenverzeichnisses; eine Originalseite des Breeders mit Sortenangaben war nicht verfügbar.
Dieselbe feminisierte Samenlinie, abweichende Angaben eines Samenhändlers: 8 bis 10 Wochen, 22 bis 26 % THC, CBD unter 1 %, Ertrag hoch, Schwierigkeitsgrad mittel, Einstufung 50/50.
Rückkreuzung: Sugar Cane V2 × Slurricane #44. Werte laut Sortenbeschreibung eines Sortenverzeichnisses.
Messwerte einzelner Proben. Werte schwanken je Charge, Anbau und Phänotyp.
Nutzerberichte beschreiben eine aktivierende, fokussierende Wirkung mit gehobener Stimmung, dazu Euphorie und Kreativität; süßer Geschmack mit Traube und blumigen Noten. Grow-Berichte schildern tannenförmigen, kräftigen Wuchs, harte, kompakte Blüten, sehr dichten Trichombesatz und gute Toleranz gegenüber Temperaturschwankungen.
Stärke: teils als schwach, teils als unerwartet kräftig empfunden. Einzelne Berichte nennen Unruhe, Paranoia und Mundtrockenheit. Düngerbedarf: ein Grower kam mit wenig aus, ein anderer beschreibt hohen Bedarf und geringe Fehlertoleranz. Geruch: ein Grow-Bericht nennt 2 Phänotypen mit Noten von verdorbener Milch bzw. Bier statt des sonst beschriebenen süßen Profils.
Verwandte Genetik, gleiches dominantes Terpen, ähnliche Wirkung und Aroma — ohne die direkten Eltern und Nachkommen