- Blüte
- 60 Tage
Angaben aus dem Sortendatenbank-Eintrag zum Original (Blütezeit dort ±60 Tage, indoor und outdoor); laut diesem Eintrag nie als feminisiertes Saatgut erhältlich. Eine eigene Breeder-Seite war nicht abrufbar.
auch bekannt als Purple Mimosa, Mimosas
Mimosa ist eine 2017 von Symbiotic Genetics veröffentlichte Kreuzung aus Clementine und Purple Punch mit Zitrusaroma, die mehrere Beschreibungen als sativadominant führen.
Am 56. Blütetag statt am geplanten 63. kamen 4 Stecklinge von Mimosa zur Ernte, gezogen aus regulärem Saatgut von Symbiotic Genetics und nach Schilderung des Growers früher reif als erwartet. Sein Ende 2025 geführtes Grow-Tagebuch passt zu den rund 60 Tagen Blütezeit, die eine Sortenbeschreibung für das Original nennt. Die Kreuzung aus Clementine und Purple Punch erschien 2017; mehrere Beschreibungen führen sie als sativadominant mit 70 % Sativa-Anteil, andere schlicht als Hybride.
Der Grow lief auf Kokos. Die Stecklinge wurzelten langsam und erholten sich nach dem Topping nur zögerlich, auf Herunterbinden sprachen sie besser an. Die Streckung fiel schwächer aus als erwartet und war am 21. Blütetag weitgehend abgeschlossen, ab der 5. Blütewoche zeigten sich lila Töne. Als Trockengewicht nennt der Grower knapp 3,2 lbs für alle 4 Pflanzen. Dass die Sorte schwer zu klonen sei, schreibt auch ein weiterer Grower.
Sortenbeschreibungen geben 8 bis 9 Wochen Blüte an, für das Freiland eine Ernte Mitte bis Ende Oktober und als passendes Klima warm, trocken und sonnig. Den Ertrag stufen sie ohne Zahl als mittel ein, den Schwierigkeitsgrad mal als einfach, mal als mittel. Feminisiertes Saatgut des Originals hat es einer Sortenübersicht zufolge nie gegeben.
Hinter der Sorte stehen Michael und Vince, die Gründer von Symbiotic Genetics. Einem Fachbericht von 2026 zufolge suchten sie ein kräftiges Zitrusaroma in einer Pflanze, die sich für Produzenten rechnet und für die Haschherstellung taugt; mit Unterstützung der Jungle Boys wurden dafür verschiedene Phänotypen getestet. Clementine geht auf Tangie und Lemon Skunk zurück, Purple Punch auf Larry OG und Granddaddy Purple. Als Aliasnamen kursieren Purple Mimosa und Mimosas.
Beim Northern California Cannabis Cup 2018 in Santa Rosa belegte eine als Mimosa #A5 eingereichte Blüte Platz 2 in der Kategorie Best Sativa Flower. Im selben Jahr kam Platz 3 beim Santa Cruz Cup hinzu (Best Sungrown Sativa), Sortenbeschreibungen führen außerdem Platz 2 beim Karma Cup 2019 in der Sativa-Wertung. Symbiotic Genetics kreuzte die Sorte selbst weiter, etwa zu Bitter Orange (Wedding Cake × Mimosa); von TH Seeds stammt Pure Mimosa aus Mimosa V6 und Pure Afghan.
Symbiotic Genetics hat mit Mimosa v6 eine überarbeitete Fassung veröffentlicht. Royal Queen Seeds führt eine feminisierte Version mit 9 bis 10 Wochen Blüte, 350 bis 400 g/m² indoor, rund 550 g je Pflanze im Freiland, bis 100 cm Höhe indoor und 22 % THC. Zamnesia nennt für seine feminisierte Version dieselbe Blütezeit und denselben THC-Wert, aber bis 600 g/m². Die Autoflower-Variante von Royal Queen Seeds ist eine Kreuzung aus Mimosa und Orangeade Auto mit bis zu 21 % THC.
Mimosa EVO von Barney's Farm weicht stärker ab: Der Breeder nennt Mimosa × Orange Punch als Genetik, 60 % Indica, 65 bis 70 Tage Blüte, 700 bis 800 g/m² und 32 % THC. Eine andere Beschreibung derselben Sorte führt Purple Punch × Clementine mit 70 % Sativa. In Grow-Berichten dazu stehen 58 bis 60 Blütetage und bei 3 Phänotypen 525 bis 575 g/m²; mehrere Grower beschreiben sehr dichte Blüten, einer warnt vor Schimmel im Inneren der Colas.
Zitrus, Orange und Grapefruit bestimmen die Beschreibungen, eine davon spricht von Fruchtpunsch und Zitrusschale. Daneben werden süße Beeren, erdige Töne und eine Skunk-Note genannt, in einzelnen Erfahrungsberichten auch Diesel, Kiefer oder Lavendel und Rose.
Ausgewertet wurden 75 Erfahrungs- und Grow-Berichte aus den Jahren 2020 bis 2026. Gemeinsamer Nenner ist eine als aktivierend, fokussiert und stimmungshebend geschilderte Wirkung, teils auch kreativ anregend und gesprächig. Mehrere Berichte beschreiben bei größeren Mengen Müdigkeit und körperliche Schwere, einzelne Nutzer empfanden die Sorte von Beginn an als ermüdend. Als Nebenwirkungen werden Mundtrockenheit, trockene Augen, Kopfschmerzen, Schwindel und innere Unruhe genannt.
Sortenbeschreibungen nennen 19 % THC oder eine Spanne von 19 bis 27 %, den CBD-Gehalt setzen sie unter 1 % an; eine führt zusätzlich 1 % CBG.
Eine Messung mit einem NIR-Gerät (Strains of Malta, 2026) ergab für die Blütenprobe eines Heimgärtners 14,61 % Gesamt-THC bei 15,20 % THCA, 0,40 % CBD und 0,50 % CBG; es ist eine Einzelmessung. Auf den Etiketten von 2 Blütenprodukten aus US-Abgabestellen, wiedergegeben in Produktbesprechungen von 2022 und 2023, standen 23,9 % THC beziehungsweise 25,389 % THCA und 1,266 % Gesamtterpene, das Labor ist dort nicht genannt. Solche Werte schwanken je nach Charge, Anbau und Phänotyp.
Beim Terpenprofil widersprechen sich die Angaben: Das Etikett von 2023 führt Limonen, β-Caryophyllen, β-Myrcen und β-Pinen als stärkste Terpene, das von 2022 β-Myrcen, α-Pinen und Limonen. Sortenbeschreibungen setzen teils Myrcen vor Pinen und Caryophyllen, teils Limonen und Caryophyllen an die Spitze.
Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und ersetzt keine medizinische oder therapeutische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an einen Arzt oder eine andere qualifizierte Fachperson.
Aus Bewertungen und Erfahrungsberichten — subjektiv, keine medizinische Aussage
Noch keine Bewertungen — Angaben aus der Sortenbeschreibung. Bewerte die Sorte, um Anteile zu sehen.
Gehalte schwanken je Charge, Phänotyp und Anbau — Angaben sind Richtwerte
Richtwerte aus Züchterangaben und Grow-Berichten — je nach Phänotyp und Setup abweichend
In einem Grow-Tagebuch mit Symbiotic-Genetics-Saatgut schwächer als erwartet und am 21. Blütetag weitgehend abgeschlossen; kein Faktor genannt. Eine Sortenbeschreibung spricht dagegen von Streckung in der Blüte.
Warmes, trockenes Klima mit viel direkter Sonne laut einer Sortenbeschreibung.
Stecklinge wurzeln laut 2 Grow-Berichten langsam bzw. sind schwer zu klonen. Dichte, stark mit Trichomen besetzte Blüten laut Sortenbeschreibung und Grow-Bericht.
Ein Grower berichtet langsame Erholung nach dem Topping und gute Reaktion auf Herunterbinden; er arbeitete zusätzlich mit SCROG. Der Blog von Royal Queen Seeds nennt Topping und LST für die eigene Version als geeignet.
Unter diesem Namen vertreiben mehrere Züchter eigene Versionen. Die Angaben stammen jeweils vom Züchter.
Angaben aus dem Sortendatenbank-Eintrag zum Original (Blütezeit dort ±60 Tage, indoor und outdoor); laut diesem Eintrag nie als feminisiertes Saatgut erhältlich. Eine eigene Breeder-Seite war nicht abrufbar.
Überarbeitete Version desselben Breeders; die Quelle nennt keine Anbaudaten.
Die Breeder-Seite nennt Mimosa × Orange Punch, 60 % Indica / 40 % Sativa, Ernte outdoor in der 3. bis 4. Oktoberwoche, 2000 g je Pflanze outdoor. Ein Sortendatenbank-Eintrag zur selben Sorte führt dagegen Purple Punch × Clementine, 70 % Sativa und 24–26 % THC (bis 30 % möglich); ein Händlerdatenblatt nennt Purple Punch × Clementine mit 60 % Indica.
Weitere Züchter (2): Royal Queen Seeds, Zamnesia
Messwerte einzelner Proben. Werte schwanken je Charge, Anbau und Phänotyp.
Die 75 gelesenen Berichte (2020 bis 2026) beschreiben die Wirkung als aktivierend, fokussiert und stimmungshebend, teils kreativ anregend und gesprächig; Aroma und Geschmack werden als Zitrus und Orange geschildert. Grower berichten dichte, harzige Blüten und eine gute Reaktion auf Training; 2 Berichte nennen schwieriges bzw. langsames Bewurzeln von Stecklingen.
Mehrere Nutzer berichten Müdigkeit und Schwere bei größeren Mengen, einzelne empfanden die Sorte durchweg als ermüdend oder wirkungslos. Zur Version von Royal Queen Seeds nennt ein Bericht hohe Mehltauresistenz, ein anderer Schimmelanfälligkeit; ein weiterer schildert einen ertragsschwachen, stark harzigen Phänotyp. Zu Mimosa EVO von Barney's Farm stehen kürzere Blütezeiten (58 bis 60 Tage) und niedrigere Erträge (525 bis 575 g/m²) als vom Breeder angegeben, ein Bericht mit durchgehenden Mangelerscheinungen und 2 Berichte, in denen nur 1 von 3 Samen keimte.
Verwandte Genetik, gleiches dominantes Terpen, ähnliche Wirkung und Aroma — ohne die direkten Eltern und Nachkommen