Laut Breeder aus der Legacy-Linie eines Growers aus Big Sur; Phänotypen: genetisch violette Pflanzen, Phänotypen mit rosa Narbenfäden, ein seltenerer Sativa-Phänotyp, zahlreiche Hybrid-Phänotypen. Aroma von feuchtem Brot bis Blaubeere mit Menthol. Beschrieben als afghanisch-mexikanische Hybride mit Sativawirkung und Indicastatur. Mostly sativa, indoor und outdoor, nur reguläre Samen.
Big Sur Holy Weed
auch bekannt als Big Sur Holy Bud, BSHB, BSHW, Big Sur Holy, Big Sur Holyweed, Trip
Big Sur Holy Weed ist eine sativalastige Linie von der Küste Kaliforniens, deren Herkunft von einem Mönch namens Perry bis heute umstritten ist.
In den Erfahrungsberichten zu Big Sur Holy Weed wiederholt sich das Bild eines wachen, gehobenen Rauschs; zugleich zweifeln Konsumenten daran, dass alle Blüten unter diesem Namen dieselbe Pflanze sind. Die überwiegend sativalastige Linie wird mit der Steilküste von Big Sur in Kalifornien verbunden, einen ursprünglichen Breeder nennt keine Quelle. Sie kursiert auch als BSHW, Big Sur Holy Bud, Big Sur Holy oder Trip, und mehrere Züchter führen eigene Linien.
Erfahrungen aus der Community:
Konsumenten beschreiben die Wirkung mit Begriffen wie energiegeladen, euphorisch, kreativ und konzentriert, dazu kommen gute Laune, Gesprächigkeit und ein zerebrales, teils als psychedelisch empfundenes High. In einem Bericht setzte es etwa 20 Minuten nach dem Rauchen ein. Mehrere Verfasser schildern eine körperliche Entspannung bei klarem Kopf.
Es gibt Gegenstimmen. Einem Konsumenten erschien die Sorte für eine Sativa ungewöhnlich dämpfend und schläfrig machend, ein anderer spürte eine schwere Körperwirkung, die erst bei Bewegung in Antrieb umschlug. Als Begleiterscheinung wird mehrfach Mundtrockenheit genannt, daneben trockene Augen; einzelne Berichte erwähnen kratzigen Rauch und Hustenreiz.
Auch beim Aussehen gehen die Eindrücke auseinander: Ein Bericht hebt große, harzglänzende Blüten mit dunkelrosa Narbenfäden hervor, ein anderer bemängelt bei dichten Buds einen schwachen Trichombesatz. Einige Verfasser merken an, heutige Ware sei hybridisiert und habe mit dem Freilandgras früherer Jahrzehnte wenig gemein. In einem Fall wurden dieselben Blüten nach Angabe des Verfassers auch als Humboldt Holy Weed angeboten.
Genetik und Herkunft:
Die verbreitetste Fassung der Geschichte erzählte die Mercury News: Ein zurückgezogen lebender Mönch namens Perry soll 1965 an der Küste von Big Sur Samen einer seltenen mexikanischen Sorte ausgesät haben. Old World Organics knüpft daran an. Nach Darstellung des Breeders bekam einer seiner Gründer die Samen in den 1970er Jahren auf einer Surfreise; als Eltern nennt er Zacatecas Purple und Mazar-i-Sharif. Andere Sortenbeschreibungen führen Mexican Haze an Stelle von Zacatecas Purple. Bodhi Seeds ordnet die Pflanze allgemein als afghanisch-mexikanische Kreuzung ein, deren Wirkung zur Sativa und deren Wuchs zur Indica tendiere.
Der Journalist Lester Black ist der Spur für SFGATE nachgegangen und fand keinen Beleg für eine stabile Linie dieses Namens. Das Kloster New Camaldoli Hermitage bestreitet eine Beteiligung, ob es Perry gab, bleibt offen. Mojave Richmond, ein in Big Sur geborener Breeder, hält eine einheitliche Sorte aus jener Zeit für ausgeschlossen; nach seiner Darstellung gibt es keine einzelne Big Sur Holy Weed. Laut der Recherche kreuzten die Grower damals Samen aus Mexiko, Afghanistan und Thailand, die Pflanzen bestäubten sich frei und veränderten sich mit jeder Generation. Die alte Linie gilt nach Angaben der Mercury News als verschwunden, örtliche Anbauer ziehen heute Sorten wie Khyber Afghani, Haze und Blue Dream.
Dass unterschiedliche Pflanzen unter dem Namen weitergegeben werden, zeigt die Nachzucht. Riot Seeds kreuzte für Big Sur HolyDiesel einen als Purple Z bezeichneten Phänotyp mit Original Diesel. Strayfox Gardenz verband für Big Sur Blessings eine F2 von Doc D's Big Sur Holy Bud mit einer Linie namens Lem's Big Sur Holy Weed, und Coastal Seed Co nutzte BSHW zusammen mit Hazy Kush für Coastal Haze.
Aroma und Geschmack:
Bodhi Seeds beschreibt für seine Linie eine weite Spanne vom Geruch nach feuchtem Brot bis zu Blaubeere mit Mentholnote. In Konsumentenberichten tauchen Erde, Kiefer und Zitrus auf, außerdem würzige, süße und holzige Töne, Beeren und eine minzige Süße. Eine andere Sortenbeschreibung nennt einen süßen, kräuterigen Melonenduft und im Geschmack Lakritz und scharfe Paprika. Vereinzelt ist von einem Geruch die Rede, der an Stockflecken erinnere, ohne dass Schimmel vorlag; ein Konsument fand die Süße des Dufts im Rauch nicht wieder.
Versionen verschiedener Breeder:
Bodhi Seeds führt Big Sur Holy Bud, hervorgegangen aus der Linie eines Growers aus Big Sur, außerdem Doc D's Big Sur Holy Bud. Der Breeder beschreibt eine breite Streuung: genetisch violette Pflanzen, Phänotypen mit rosa Narbenfäden, einen seltener auftretenden Sativa-Typ und zahlreiche Hybridformen.
Old World Organics gibt für Big Sur Holy einen Sativa-Anteil von 70 % an, eine Blütezeit von 10 Wochen indoor und im Freiland eine Ernte Ende Oktober auf 45 Grad nördlicher Breite. Den Ertrag stuft der Breeder als hoch ein, ebenso die Widerstandsfähigkeit gegen Schimmel, Mehltau und Schädlinge. Als frühere Bezugspersonen der Genetik werden zudem Reeferman, Danbo und HHF genannt. Beschrieben ist die Linie für Indoor- und Outdooranbau und ausschließlich als reguläres Saatgut.
THC- und CBD-Gehalt:
Eine Sortenbeschreibung gibt 18 % THC und 0 % CBD an und nennt Myrcen, Pinen und Limonen als vorherrschende Terpene.
Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und ersetzt keine medizinische oder therapeutische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an einen Arzt oder eine andere qualifizierte Fachperson.
Wirkung & Aroma
Aus Bewertungen und Erfahrungsberichten — subjektiv, keine medizinische Aussage
Noch keine Bewertungen — Angaben aus der Sortenbeschreibung. Bewerte die Sorte, um Anteile zu sehen.
Cannabinoide & Terpene
Gehalte schwanken je Charge, Phänotyp und Anbau — Angaben sind Richtwerte
- #1MyrcenKräuter
- #2PinenKiefer
- #3LimonenZitrusfrucht
Anbau
Richtwerte aus Züchterangaben und Grow-Berichten — je nach Phänotyp und Setup abweichend
- Indoor
- geeignet
- Outdoor
- geeignet
- Färbung
- Bodhi Seeds beschreibt genetisch violette Phänotypen und Phänotypen mit rosa Narbenfäden; ein Konsumentenbericht nennt dunkelrosa Narbenfäden
Konsumentenberichte widersprechen sich: einmal große, stark mit Harz besetzte Blüten, einmal dichte Blüten mit schwachem Trichombesatz.
Genetik & Herkunft
- Kreuzung
- Zacatecas Purple × Mazar-i-Sharif
- Herkunft
- Vereinigte Staaten, Big Sur, Kalifornien (zentrale Küste)
- Erstveröffentlichung
- 1965
- Typ
- Sativa-dominant
- Erhältlich als Samen
- Regulär
Versionen verschiedener Züchter
Unter diesem Namen vertreiben mehrere Züchter eigene Versionen. Die Angaben stammen jeweils vom Züchter.
- Blüte
- 10 Wochen
Breeder gibt an, ein Gründer habe die Samen in den 1970er Jahren auf einer Surfreise von einem Mönch in Big Sur erhalten; Züchtung wird Perry the Monk zugeschrieben. Eltern laut Breeder Zacatecas Purple × Mazari Sharif, 70 % Sativa / 30 % Indica. Outdoor-Ernte Ende Oktober auf 45° nördlicher Breite. Ertrag als hoch eingestuft, Resistenz gegen Schimmel/Mehltau und Schädlinge als hoch eingestuft. Indoor und outdoor. Nur reguläre Samen. Herkunft vom ursprünglichen Bestand nicht überprüfbar, daher relation unknown.
Weitere Züchter (3): Danbo, HHF, Reeferman
Community
Wirkung wird als energiegeladen, euphorisch, kreativ, konzentriert, gesprächig und zerebral beschrieben, teils mit körperlicher Entspannung bei klarem Kopf. Mundtrockenheit wird mehrfach genannt. Aroma und Geschmack: Erde, Kiefer, Zitrus, würzig-süß, Beeren.
Ein Bericht beschreibt die Sorte als ungewöhnlich sedierend, ein anderer als körperlich schwer mit Antrieb bei Bewegung. Widersprüchliche Angaben zum Harzbesatz. Einige Verfasser bezweifeln, dass heutige Ware der alten Freilandlinie entspricht; ein Bericht nennt den Verkauf derselben Ware als Humboldt Holy Weed. Ein Bericht beschreibt kratzigen Rauch, einer Hustenreiz.
- Wirkungseintritt nach dem Rauchen in einem Erfahrungsbericht
- 20 Minuten
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