Vom Breeder als reguläres Saatgut (Zkittlez x Blue Diamond) geführt; Angaben zu Blütezeit, Ertrag, Höhe oder Cannabinoiden fehlen in der Listung.
Blue Zkittlez
auch bekannt als Blue Z, Bzk, Blue Zkz, Blue Zkittles
Blue Zkittlez ist eine indicabetonte Kreuzung aus Blue Diamond und Zkittlez, meist Dying Breed Seeds zugeschrieben; Züchter und Vermehrungsweg sind teils umstritten.
Hinter Blue Zkittlez steht eine Kreuzung aus Blue Diamond und Zkittlez, die mehrere Sortenbeschreibungen Dying Breed Seeds zuschreiben. In den Stammbaumangaben erscheint der Zkittlez-Elternteil unter dem Namen The Original Z. Bekannt ist die indicabetonte Hybride außerdem als Blue Z, Bzk, Blue Zkz und Blue Zkittles.
Genetik und Herkunft:
Beide Eltern bringen bereits zusammengesetzte Stammbäume mit. The Original Z geht laut den Stammbaumangaben auf 3rd Gen Family und Terp Hogz zurück und kombiniert Grape Ape und Grapefruit mit einer nicht offengelegten dritten Sorte. Blue Diamond stammt nach derselben Quelle von BioQueen Seeds und verbindet Blue Dream mit Diamond OG.
Wer Blue Zkittlez gezüchtet hat, ist nicht völlig unstrittig. Neben der Zuschreibung an Dying Breed Seeds nennt eine Sortenbeschreibung Terp Hogz als ursprüngliche Züchter. Beim Indica-Anteil gehen die Angaben ebenfalls auseinander, genannt werden 70 % und 80 %. Offen bleibt zudem der Vermehrungsweg: Eine Beschreibung hält die Sorte für vermutlich nur als Steckling verbreitet, Dying Breed Seeds führt sie dagegen als reguläres Saatgut. Feminisierte oder autoflowering Varianten sind nicht dokumentiert.
Mehrere Züchter haben Blue Zkittlez weiterverwendet. Massive Creations kreuzte sie mit Limburger zu Blue Z Burger, Equilibrium Genetics mit M-Con zu Blue Z-Con und Socal Seed Vault mit High School Sweetheart Breath zu Mothman. Big Dog Exotic Cannabis Seeds kombinierte sie für Blue Candy Truffles und Frosted Blue Skittlez mit einem White-Truffle-Steckling, Dying Breed Seeds selbst mit Diesel Dog für Blue Dogstar.
Aroma und Geschmack:
Sortenbeschreibungen charakterisieren den Duft als herbe Zitrusfrucht über süßlicher Erde und Wildblumen, andere heben Beeren, Diesel und erdige Töne hervor. Ein 2020 veröffentlichter Produkttest beschrieb den Geruch schlicht als Süßigkeit ohne weitere Nuancen. Im Rauch mischte sich diese Süße mit dem Geschmack verbrennender Kräuter, was der Tester auf Dauer als aufdringlich empfand. In Erfahrungsberichten tauchen Beere und Blaubeere mehrfach auf, ein Bericht fand dagegen hopfenartige Noten und keine Bonbonsüße.
Wirkung:
Die Sortenbeschreibungen zeichnen ein körperbetontes Bild: ruhig, mäßig sedierend, mit schweren Gliedern und angeregtem Appetit. Erfahrungsberichte bestätigen Entspannung, Schläfrigkeit und Hunger und schildern daneben Euphorie, Kreativität und ein Kribbeln im ganzen Körper, das in einem Bericht 2 bis 3 Stunden anhielt.
Abweichend berichten einzelne Konsumenten von einer aktivierenden Wirkung mit Lust auf Gespräche, einer hielt die Sorte eher für wach machend. Der Produkttest von 2020 beschrieb einen leichten Kopf ohne Ermüdung. Als Nebenwirkungen werden Mundtrockenheit, trockene Augen und Schwindel genannt; ein Bericht schildert anfängliche Nervosität und Zittrigkeit, andere einen kratzigen Rauch mit Hustenreiz.
THC- und CBD-Gehalt:
In einer Einzelmessung von F.A.S.T. Laboratories, über die 2020 ein Produkttest berichtete, kam eine Charge auf 27,1 % THC und 0,07 % CBD bei 1,8 % Limonen. Für eine weitere Laborprobe werden Myrcen, Pinen und Limonen als dominierende Terpene angegeben, eine Sortenbeschreibung nennt Myrcen, Pinen und Caryophyllen. Mehrere Sortenbeschreibungen setzen den Gehalt bei 20 % THC und 1 % CBD an, andere deutlich niedriger.
Anbau:
Zur Blütedauer nennen mehrere Sortenbeschreibungen 8 bis 9 Wochen, eine einzelne 6 bis 7 Wochen. Im Freiland wird die Ernte für Oktober angegeben, als Anbauorte kommen laut den Beschreibungen Innenräume und Freiland in Frage. Den Schwierigkeitsgrad stufen sie als mittel ein, eine von ihnen bewertet auch Ertrag und Wuchshöhe als mittel. Der Geruch während der Blüte wird als so intensiv beschrieben, dass Geruchskontrolle nötig werden kann.
Uneinheitlich fallen die Beschreibungen der Blüten aus. Teils ist von sehr dichten, olivgrünen Blüten mit bernsteinfarbenem Unterton und reichem Harzbesatz die Rede, teils von kleinen dunkelgrünen. Die 2020 getestete Charge war hellgrün mit wenigen orangefarbenen Stempeln, ein Erfahrungsbericht spricht von großen Blüten und hohem Ertrag.
Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und ersetzt keine medizinische oder therapeutische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an einen Arzt oder eine andere qualifizierte Fachperson.
Wirkung & Aroma
Aus Bewertungen und Erfahrungsberichten — subjektiv, keine medizinische Aussage
Noch keine Bewertungen — Angaben aus der Sortenbeschreibung. Bewerte die Sorte, um Anteile zu sehen.
Cannabinoide & Terpene
Gehalte schwanken je Charge, Phänotyp und Anbau — Angaben sind Richtwerte
- #1MyrcenKräuterLaborwert
- #2PinenKieferLaborwert
- #3CaryophyllenPfeffer
- #3LimonenZitrusfruchtLaborwert
Anbau
Richtwerte aus Züchterangaben und Grow-Berichten — je nach Phänotyp und Setup abweichend
- Blütezeit
- 8–9 Wochen
- Ernte outdoor
- Oktober · Nordhalbkugel
- Ertragsniveau
- Mittel
- Schwierigkeit
- Mittel
- Indoor
- geeignet
- Outdoor
- geeignet
- Blütenstruktur
- Dicht
- Trichombesatz
- Hoch
Blütenbeschreibungen widersprechen sich: sehr dicht, olivgrün mit bernsteinfarbenem Unterton und reichem Harzbesatz (Sortenbeschreibungen); klein und dunkelgrün (andere Sortenbeschreibung); hellgrün mit wenigen orangefarbenen Stempeln (Produkttest 2020); große Blüten bei hohem Ertrag (ein Erfahrungsbericht). Wuchshöhe laut einer Sortenbeschreibung mittel.
- Geruch in der Blüte
- Hoch
Genetik & Herkunft
- Kreuzung
- Blue Diamond × The Original Z (Zkittlez)
- Typ
- Indica-dominant
- Erhältlich als Samen
- Regulär
- Blütetypen (alle Versionen)
- Photoperiodisch
Versionen verschiedener Züchter
Unter diesem Namen vertreiben mehrere Züchter eigene Versionen. Die Angaben stammen jeweils vom Züchter.
Laborwerte
Messwerte einzelner Proben. Werte schwanken je Charge, Anbau und Phänotyp.
Community
Entspannung, Schläfrigkeit und Appetit werden häufig beschrieben, dazu Euphorie, Kreativität und ein Kribbeln im Körper; geschmacklich dominieren Beere und Blaubeere. Genannte Nebenwirkungen: Mundtrockenheit, trockene Augen, kratziger Rauch.
Einzelne Berichte schildern eine aktivierende, gesprächige Wirkung und eher Wachheit als Müdigkeit; ein Bericht nennt anfängliche Nervosität und Zittrigkeit; ein Bericht findet hopfenartige Noten statt Bonbonsüße.
- Dauer des Körperkribbelns in einem Erfahrungsbericht
- 2–3 Stunden
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