Ausschließlich als Klon verbreitete Auslese aus Girl Scout Cookies; für die Klonlinie sind keine Breeder-Angaben zu Blütezeit, Ertrag, Höhe oder Gehalt belegt.
Forum Cut Cookies
auch bekannt als Forum Cookies, GSC Forum Cut, Girl Scout Cookies Forum Cut, Forum GSC
Forum Cut Cookies ist ein ausschließlich als Steckling vermehrter Phänotyp von Girl Scout Cookies aus der San Francisco Bay Area, dessen Abstammung umstritten ist.
Hinter Forum Cut Cookies steht ein ausgelesener Steckling von Girl Scout Cookies, jener Sorte aus der San Francisco Bay Area, die Sortenbeschreibungen dem Züchter Jigga zuschreiben. Als deren Eltern nennen mehrere Quellen OG Kush und eine F1 aus Durban Poison. Der Forum Cut wird ausschließlich vegetativ vermehrt und ist auch als Forum Cookies oder GSC Forum Cut bekannt.
Genetik und Herkunft:
Wie der Klon genetisch einzuordnen ist, bleibt umstritten. Die OG Kush wird teils als Florida- oder South-Florida-Variante bezeichnet, eine Sortenbeschreibung nennt dagegen Durban Poison und Cherry Kush als Eltern. Ein Klonanbieter hält den Forum Cut für eine S1 der ursprünglichen Girl Scout Cookies und gibt die Vermutung wieder, hinter der Durban-F1 könne Cat Piss stecken; ein Stammbaum führt Thin Mint als wahrscheinlichen Elternteil. Ebenso uneinheitlich fällt die Einordnung aus: Eine Beschreibung nennt 60 % Indica und 40 % Sativa, eine andere spricht von einem überwiegend indicalastigen Klon, eine dritte von einem sativadominanten Phänotyp.
Herkunftsdarstellungen verorten den Steckling in Emeryville, Kalifornien. Eine 2026 veröffentlichte Sortenübersicht nennt einen Grower namens Ghost, der ihn ab 2008 verteilt haben soll, und merkt zugleich an, dass nicht für jede heute unter dem Namen gehandelte Pflanze belegt ist, dass es sich um denselben Klon handelt. Seinen Namen verdankt der Forum Cut den Online-Communitys, in denen Grower ihn tauschten und mit anderen Cookies-Schnitten verglichen; aus derselben Linie kursierten etwa Thin Mint und Platinum.
Als Elternteil ist der Klon in mehreren Sorten belegt. Ethos Genetics kreuzte ihn mit Mandarin Sunset zu Mandarin Cookies, Bodhi Seeds mit Snow Lotus zu Space Cake und Archive Seed Bank mit Face Off OG BX1 zu Samoas. Von Sin City Seeds stammt Forum Cut GSC BX, eine Kreuzung mit Sin Mint Cookies, die ihrerseits auf Forum Cookies zurückgeht. Unter dem Namen Girl Scout Cookies Forum Cookies führt zudem ApeOrigin eine eigene Version.
Aroma und Geschmack:
Süße und Erde bilden in den Beschreibungen die Grundlage. Darüber legen sich je nach Quelle Pfeffer und Gewürze, Minze bis hin zu einer mentholartigen Note, Schokolade und Keksteig sowie ein Treibstoffton, den Konsumenten als Diesel beschreiben. Sandelholz und Kiefer tauchen in Sortenbeschreibungen ebenso auf wie in einem Erfahrungsbericht. Beim Geschmack nennen Konsumenten Butter, Zitrus und Süße, einzelne auch Zitrone; ein Sortenporträt ergänzt Vanille und Nuss.
Wirkung:
Die Erfahrungsberichte gehen in zwei Richtungen. Ein Teil der Konsumenten schildert Euphorie und Antrieb, dazu kreative Phasen, einige auch Gesprächigkeit oder Albernheit. Andere beschreiben eine kräftige Körperwirkung und Entspannung bis zur Müdigkeit; ein Bericht spricht davon, auf dem Sofa festzusitzen. Eine Sortenbeschreibung verbindet beides zu einem Verlauf, der anregend und nachdenklich beginnt und schwer ausklingt.
Als Begleiterscheinungen werden trockener Mund, trockene Augen, Schwindel und Nervosität genannt, in einem Bericht zudem Kopfschmerzen.
Laborwerte:
Eine 2026 veröffentlichte Auswertung fasst 81 Labortests von Blüten zusammen, die zwischen 2015 und 2024 in 6 US-Bundesstaaten unter dem Namen Forum Cookies geprüft wurden; beteiligt waren 16 Labore. Der Median lag bei 18,75 % Gesamt-THC, die mittlere Hälfte der Ergebnisse zwischen 15,71 und 21,20 %. Von 63 Tests mit CBD-Angabe wiesen 20 kein CBD aus, der höchste Wert lag bei 0,64 %. Für Terpene standen nur 10 Tests aus Nevada zur Verfügung; ihr Median ergab 0,78 % β-Caryophyllen, 0,33 % α-Humulen und 0,27 % Limonen. Die Werte schwanken je nach Charge, Anbau und Phänotyp, und die Auswertung selbst stuft die Stichprobe als klein ein.
Eine Sortenbeschreibung setzt den THC-Gehalt mit 20 bis 28 % höher an. Als führende Terpene nennt eine andere Caryophyllen, Limonen und Myrcen, was beim Caryophyllen mit den Messungen übereinstimmt.
Anbau:
Für die Blüte geben 2 Klonanbieter 9 bis 10 Wochen an. Die Buds beschreiben mehrere Quellen als hart und sehr dicht, einer der Anbieter allerdings als eher klein bis mittelgroß. Bei kühleren Temperaturen färbt sich die Pflanze nach seiner Angabe dunkelviolett bis fast schwarz; violette Blüten erwähnen auch andere Beschreibungen. Den Ertrag stufen die Quellen niedrig bis mittel ein, einige Erfahrungsberichte bezeichnen die Sorte als ertragsschwach.
Beim Wuchs widersprechen sich die Angaben. Ein Sortenporträt beschreibt eine schlaksige, rankenartige Pflanze mit dünnen Stielen und weiten Internodien, ein Klonanbieter spricht von mittleren Abständen, ein anderer von kompaktem, stark verzweigtem Wuchs, der sich nur in den ersten 3 Blütewochen leicht streckt. Dieser Anbieter beschreibt Topping am 4. Nodium mit anschließendem Spalier-Netz, aus dem 8 bis 12 gleich hohe Haupttriebe hervorgehen. Die vegetative Phase verläuft laut 808-Angaben eines Klonanbieters langsam bis mäßig schnell.
Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und ersetzt keine medizinische oder therapeutische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an einen Arzt oder eine andere qualifizierte Fachperson.
Wirkung & Aroma
Aus Bewertungen und Erfahrungsberichten — subjektiv, keine medizinische Aussage
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Cannabinoide & Terpene
Gehalte schwanken je Charge, Phänotyp und Anbau — Angaben sind Richtwerte
- #1CaryophyllenPfeffer0,78 % Laborwert
- #2HumulenHopfen0,33 % Laborwert
- #3MyrcenKräuter
- #3LimonenZitrusfrucht0,27 % Laborwert
Anbau
Richtwerte aus Züchterangaben und Grow-Berichten — je nach Phänotyp und Setup abweichend
- Blütezeit
- 9–10 Wochen
- Ertragsniveau
- Niedrig
Laut einem Klonanbieter nur leichte Streckung in den ersten 3 Blütewochen; kein Faktor angegeben.
- Indoor
- geeignet
- Outdoor
- geeignet
- Blütenstruktur
- Dicht
- Trichombesatz
- Hoch
- Färbung
- Bei kühleren Temperaturen dunkelviolett bis fast schwarz (Klonanbieter); violette Blüten auch in weiteren Beschreibungen.
Widersprüchliche Wuchsbeschreibungen: schlaksig, rankenartig, dünne Stiele, weite Internodien (Sortenporträt); mittlere Internodienabstände (Klonanbieter 808 Genetics); kompakt, stark verzweigt (Klonanbieter getseedsrighthere). Blüten klein bis mittelgroß, aber sehr dicht (808 Genetics). Vegetative Phase langsam bis mäßig schnell (808 Genetics).
- Topping
- Empfohlen
Ein Klonanbieter beschreibt Topping am 4. Nodium mit anschließendem Spalier-Netz (Trellis), woraus 8 bis 12 gleich hohe Haupttriebe entstehen.
Genetik & Herkunft
- Kreuzung
- OG Kush × F1 Durban (Durban Poison)
- Herkunft
- Vereinigte Staaten, Emeryville, Kalifornien (San Francisco Bay Area)
- Erstveröffentlichung
- 2008
- Typ
- Unbekannt
Versionen verschiedener Züchter
Unter diesem Namen vertreiben mehrere Züchter eigene Versionen. Die Angaben stammen jeweils vom Züchter.
Version unter diesem Namen ohne Breeder-Angaben zu Abstammung, Samentyp, Blütezeit, Ertrag oder Höhe.
Laborwerte
Messwerte einzelner Proben. Werte schwanken je Charge, Anbau und Phänotyp.
Community
Aroma und Geschmack werden durchgehend als süß und erdig beschrieben, dazu Treibstoff- bzw. Dieselnoten, Zitrus, Pfeffer und Kiefer. Die Wirkung wird als kräftig beschrieben; Euphorie und Kreativität werden wiederholt genannt.
Ein Teil der Berichte beschreibt eine anregende, kopfbetonte Wirkung für den Tag, andere eine starke Körperwirkung bis zu Müdigkeit oder Festsitzen auf dem Sofa. Ein Bericht nennt Kopfschmerzen, einer Nervosität. Ein Bewerter vergab trotz beschriebener starker Wirkung die niedrigste Note, ohne Begründung. In Nutzerbewertungen wird die Sorte zudem als ertragsschwach bezeichnet.
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