Für Laughing Buddha kreuzte Barney's Farm eine reine Thai-Landrasse mit einer jamaikanischen Hybride aus eigener Zucht. Der Breeder stuft das Ergebnis zu 80 % als Sativa ein, andere Sortenbeschreibungen kommen auf 75 %, ein Händler auf 70 %. Ein Konsument hielt die Sorte nach ihrer Wirkung eher für eine Hybride im Verhältnis 60 zu 40. Beim High Times Cannabis Cup 2003 in Amsterdam erreichte sie den 3. Platz.
Genetik und Herkunft:
Auf der eigenen Seite weist Barney's Farm die Sorte nur allgemein als Cup-Gewinnerin aus. Die Platzierung von 2003 ist in mehreren Sortenbeschreibungen dokumentiert, eine davon führt zusätzlich einen 3. Platz in der Sativa-Kategorie des Karma Cup 2016.
Als Elternteil ist Laughing Buddha in Highena belegt, einer Züchtung von White Lightning Seeds, die die Pflanze von Barney's Farm mit Pineapple Upside Down Cake von Humboldt Seed Company kreuzt.
THC- und CBD-Gehalt:
Barney's Farm gibt 24 % THC an. In anderen Sortenbeschreibungen stehen 18 % THC und 0,4 % CBD, in einer weiteren 22 % THC; ein Händler führt 18 % THC und 0 bis 1 % CBD.
Laborwerte:
Veröffentlichte Analysen einzelner Ernten aus den USA, deren Labor nicht genannt wird, reichen von 15,6 % THC (2017) bis 27,83 % THC (2026), die jüngere Messung wies 0,10 % CBD aus. Die Werte schwanken je nach Charge, Anbau und Phänotyp. Beim Terpenprofil gehen die Ergebnisse auseinander: 2017 dominierte Terpinolen, daneben fanden sich Ocimen, Myrcen, β-Caryophyllen, Limonen und Pinen, während 2026 Caryophyllen, Pinen und Myrcen an der Spitze standen. Zusammengefasste Laborzertifikate aus den USA ergeben im Mittel Myrcen vor Terpinolen und Limonen, andere Sortenbeschreibungen nennen Myrcen, Caryophyllen und Limonen.
Aroma und Geschmack:
Der Breeder beschreibt den Duft als frisch und süß nach exotischen Früchten, im Geschmack nennt er geröstete Paprika, Ananas, Zitrone und Kräuter. Andere Sortenbeschreibungen ergänzen erdige Töne, Würze, Tee und Salbei, eine erwähnt Limette, Banane und Himbeere. Konsumenten schildern eine Süße, auf die ein pfeffriger Kräuterton folgt. Ein Bericht vergleicht die eigenwillige Süße mit Mango und findet dazu Zitrus und Erde, ein anderer holzige und nussige Untertöne.
Wirkung:
In den Berichten von Konsumenten stehen gehobene Stimmung, Kichern und Euphorie im Vordergrund. Genannt werden außerdem Antrieb, Kreativität, Konzentration und Gesprächigkeit, vereinzelt ein Kribbeln oder sexuelle Erregung; einzelne Konsumenten nahmen Musik und Farben intensiver wahr.
Nicht alle Erfahrungen passen zu einer anregenden Sativa. Ein Bericht beschreibt nach dem belebenden Beginn tiefe Entspannung und Müdigkeit, Grower erwähnen eine kräftige Körperwirkung. Ein langjähriger Konsument bemängelt, dass Blüten verschiedener Produzenten in jüngerer Zeit hinter früheren Erfahrungen zurückblieben. An Begleiterscheinungen werden Mundtrockenheit und trockene Augen genannt, in einem Fall auch kurzzeitige Paranoia. Ein weiterer Bericht schildert Angst, Herzrasen und verzerrtes Sehen. Einige Konsumenten stufen die Wirkung als sehr stark ein.
Anbau:
Die Version von Barney's Farm ist feminisiert. Der Breeder nennt 70 bis 75 Tage Blüte, indoor 500 bis 600 g/m² bei 100 bis 110 cm Höhe und outdoor 800 g pro Pflanze bei 120 bis 150 cm; draußen fällt die Ernte in die 3. bis 4. Oktoberwoche. In den letzten 3 Wochen der Blüte müssen die schweren, festen Buds laut Breeder gestützt werden.
Andere Angaben zur Blütedauer weichen davon deutlich ab: Sortenbeschreibungen nennen 75 bis 90 Tage, 80 bis 90 Tage oder 7 bis 9 Wochen, ein Händler 11 bis 12 Wochen. Als Outdoor-Erntezeit finden sich außerdem Mitte Oktober sowie Ende Oktober bis Anfang November. Eine Beschreibung hält die Sorte für heißes Klima geeignet und weist auf übergroße Colas hin, die gestützt werden müssen.
Grow-Berichte zeichnen ein uneinheitliches Bild. Ein Indoor-Grow endete nach 75 bis 80 Tagen mit etwa 120 cm hohen, buschigen Pflanzen mit vielen Seitentrieben, harten Buds und einem guten Verhältnis von Kelchen zu Blättern; einzelne Colas maßen 13 × 60 cm. Der Bericht nennt hohen Nährstoffbedarf, eine gute Reaktion auf das Kappen des Haupttriebs, keine Pilzprobleme und Stützbedarf in der Blüte. Outdoor wuchs eine Pflanze auf etwa 2,5 m, lieferte bei der Ernte Mitte Oktober weniger als erwartet, reagierte empfindlich auf Düngefehler und bekam Schimmel. Ein anderer Grower berichtet dagegen von einer Pflanze, die draußen Schädlingen und Pilzbefall standhielt. Bei einem weiteren Indoor-Versuch keimten 4 von 5 Samen nicht.