Brazil × Mango Haze × Stitch0.2 (Ruderalis-Anteil über Stitch0.2). Breeder-Angaben: Wuchshöhe 200–400 cm (ohne eindeutige Zuordnung zu indoor/outdoor; ein Händler gibt sie als Indoor-Höhe an) und Ertrag über 300 g je Pflanze (ein Händler ordnet ihn dem Freiland zu); leichte Blüten mit großen, harzreichen Kelchen und wenig Blattwerk.
Strawberry Mango Haze
Strawberry Mango Haze kreuzt Strawberry Cough mit Mango Haze und kursiert in den USA als Steckling; Flash Seeds nutzt den Namen für eine Autoflower-Sorte anderer Abstammung.
Konzentration und gehobene Stimmung, dazu Kichern und Redseligkeit: So schildern Konsumenten die Wirkung von Strawberry Mango Haze, einer Kreuzung aus Strawberry Cough und Mango Haze. Ein Stecklingsanbieter beschreibt die Sorte als Klon, der an der US-Westküste ausschließlich als Steckling von Grower zu Grower weitergereicht wurde. Samen unter diesem Namen gehen auf andere Linien zurück, etwa die Autoflower-Sorte von Flash Seeds.
Erfahrungen aus der Community:
Im Kern beschreiben die Berichte eine anregende, klare Wirkung. Genannt werden Fokus bei Arbeit und Alltagsaufgaben, gute Laune, Energie und Gesprächigkeit; ein Konsument hob eine verstärkte Wahrnehmung von Farben und Musik hervor. Mehrere Berichte verbinden den wachen Kopf mit körperlicher Entspannung, einer erwähnt Schläfrigkeit.
Deutlich anders fällt eine ausführliche Besprechung aus dem Jahr 2015 aus. Auf einen kurzen, anregenden Auftakt mit geschärftem Gehör folgte dort nach etwa 20 Minuten eine tiefe, körperbetonte Entspannung bei insgesamt wenig Antrieb.
Als Begleiterscheinungen tauchen trockene Augen und ein trockener Mund auf. 2 Konsumenten berichten von Paranoia, einer davon zusätzlich von Überdrehtheit und erhöhtem Puls, der andere von Schreckhaftigkeit. Den Rauch empfanden einzelne als kratzig oder hustenreizend.
Aroma und Geschmack:
Erdbeere und Mango bestimmen die Beschreibungen, die Gewichtung wechselt allerdings. In einem Bericht roch die Blüte nach Erdbeere und schmeckte nach Mango. Die Besprechung von 2015 fand außen vor allem Mango, im aufgebrochenen Inneren beide Früchte und im Geschmack wieder vorwiegend Mango. Sortenbeschreibungen ergänzen Süße, tropische Frucht, eine erdige Note und einen Anklang von Kiefer; ein Produzent nennt zusätzlich Zitrus und Kräuter. Ein Bericht bemängelt den Geschmack.
Myrcen erscheint in allen vorliegenden Terpenangaben. Ein Produzent aus Massachusetts wies für eine Charge Terpinolen mit 0,3 % als mengenmäßig stärkstes Terpen aus, vor Myrcen mit 0,2 % und Caryophyllen mit 0,16 %. Ein weiterer veröffentlichter Laborbericht führt Myrcen vor Caryophyllen und Limonen, andere Sortenbeschreibungen nennen Myrcen, Limonen und Pinen.
THC- und CBD-Gehalt:
Sortenbeschreibungen nennen 20 % beziehungsweise 22 bis 23 % THC, eine davon außerdem 1 % CBG. Auf Produkten ausgewiesene Messwerte bewegen sich in ähnlicher Höhe: 2015 waren es 23,4 % THC und 0,3 % CBD, ein veröffentlichter Laborbericht nennt 23,75 % THC bei 26,24 % THCA und 0,059 % CBD. Der Produzent aus Massachusetts gibt 20,62 % THCA und 0,1 % CBG an. Die Werte schwanken je nach Charge, Anbau und Phänotyp.
Genetik und Herkunft:
Strawberry Cough × Mango Haze ist die Abstammung, die Sortenbeschreibungen, US-Produzenten und Stecklingsanbieter übereinstimmend nennen. Mango Haze wird Nevil und Shantibaba zugeschrieben und vereint Haze, Northern Lights #5 und Skunk. Eine Sortenbeschreibung stuft Strawberry Mango Haze als sativadominante Hybride mit 70 % Sativa ein, eine andere führt sie als Sativa.
Versionen verschiedener Breeder:
Flash Seeds vertreibt unter dem Namen eine feminisierte SuperAuto aus Brazil, Mango Haze und Stitch0.2; der Ruderalis-Anteil stammt aus Stitch0.2. Der Breeder nennt eine Wuchshöhe von 200 bis 400 cm und einen Ertrag von über 300 g je Pflanze. Die Blüten beschreibt er als leicht, mit großen, harzreichen Kelchen und wenig Blattwerk.
Ein Produzent aus Oregon bietet Blüten an, deren Abstammung er mit Strawberry Haze × Tropical Mango angibt. Die Stecklinge von The Clone Cartel und Green Dragon Genetics führen dagegen beide Strawberry Cough × Mango Haze als Herkunft; ob es sich um denselben Klon handelt, geht aus den Angaben nicht hervor.
Anbau:
Die Angaben zum Anbau stammen von Stecklingsanbietern. Sie beschreiben eine kräftige Streckung in den ersten 3 Blütewochen: Green Dragon Genetics nennt den Faktor 2 bis 3, ein Ratgeber zum Clone-Cartel-Steckling spricht von mindestens einer Verdopplung der Höhe und rät, früher als gewohnt auf Blüte umzustellen und die Triebe in einem SCROG-Netz zu führen. Frühes Toppen empfiehlt Green Dragon Genetics.
Bei der Blütedauer weichen die Angaben ab. Für den Clone-Cartel-Steckling nennt der Ratgeber etwa 8 Wochen und rät von einer Ernte vor Tag 55 ab, weil das Aroma dann nicht ausgereift sei; Green Dragon Genetics gibt 9 bis 11 Wochen an.
Bei der Düngung gilt die Sorte als empfindlich. Überdüngung führt laut dem Ratgeber zu verbrannten Blattspitzen, Green Dragon Genetics empfiehlt in der Blüte wenig Stickstoff und stuft die Sorte als anspruchsvoll und ungeeignet für Einsteiger ein. Die Blüten werden als luftig bis mittelfest beschrieben; die Besprechung von 2015 spricht von lockeren, weichen Blüten in Dunkelgrün mit orangefarbenen Härchen. Violette Anklänge erwähnen der Ratgeber und ein Produzent aus New Jersey.
Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und ersetzt keine medizinische oder therapeutische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an einen Arzt oder eine andere qualifizierte Fachperson.
Wirkung & Aroma
Aus Bewertungen und Erfahrungsberichten — subjektiv, keine medizinische Aussage
Noch keine Bewertungen — Angaben aus der Sortenbeschreibung. Bewerte die Sorte, um Anteile zu sehen.
Cannabinoide & Terpene
Gehalte schwanken je Charge, Phänotyp und Anbau — Angaben sind Richtwerte
- #1TerpinoleenFruchtig0,3 %
- #2MyrcenKräuter0,2 %
- #3CaryophyllenPfeffer0,16 %
- #4LimonenZitrusfrucht0,09 %
- #5PinenKiefer0,07 %
- #7HumulenHopfen0,05 %
- #8BisabololBlumig, kamilleartig0,03 %
- #9LinaloolBlumen0,03 %
Anbau
Richtwerte aus Züchterangaben und Grow-Berichten — je nach Phänotyp und Setup abweichend
- Stretch nach Blütebeginn
- 2–3 ×
In den ersten 3 Blütewochen laut Green Dragon Genetics; ein Stecklingsratgeber zum Clone-Cartel-Steckling spricht von mindestens einer Verdopplung der Höhe.
- Schwierigkeit
- Anspruchsvoll
- Blütenstruktur
- Luftig
- Färbung
- gelegentlich violette Anklänge
Blüten luftig bis mittelfest (Green Dragon Genetics), offene Struktur (Stecklingsratgeber), locker und weich, dunkelgrün mit orangefarbenen Härchen (Besprechung 2015), hellgrün mit orangefarbenen Härchen und gelegentlich violetten Tönen (Produzent aus New Jersey).
- Topping
- Empfohlen
- ScrOG
- Empfohlen
Stecklingsratgeber: früher als gewohnt auf Blüte umstellen, Triebe im SCROG-Netz führen; Green Dragon Genetics: frühes Toppen.
Genetik & Herkunft
- Kreuzung
- Strawberry Cough × Mango Haze
- Herkunft
- Vereinigte Staaten, Westküste
- Typ
- Sativa-dominant
- Erhältlich als Samen
- Feminisiert, Autoflowering
- Blütetypen (alle Versionen)
- Autoflowering
Versionen verschiedener Züchter
Unter diesem Namen vertreiben mehrere Züchter eigene Versionen. Die Angaben stammen jeweils vom Züchter.
Produzentenmarke aus Oregon; angegebene Abstammung Strawberry Haze × Tropical Mango.
- Blüte
- 9–11 Wochen
- THC
- 20–24 %
Steckling aus Strawberry Cough × Mango Haze; Streckung 2- bis 3-fach in den ersten 3 Blütewochen, Schwierigkeit mittel bis fortgeschritten, frühes Toppen und wenig Stickstoff in der Blüte empfohlen. Ob es derselbe Klon wie der von The Clone Cartel ist, ist nicht belegt.
Weitere Züchter (1): The Clone Cartel
Laborwerte
Messwerte einzelner Proben. Werte schwanken je Charge, Anbau und Phänotyp.
Community
Anregende, klare Wirkung mit Fokus, guter Laune, Energie und Gesprächigkeit, teils mit Kichern; mehrere Berichte verbinden den wachen Kopf mit körperlicher Entspannung. Aroma und Geschmack von Erdbeere und Mango geprägt. Begleiterscheinungen: trockene Augen, trockener Mund.
Eine ausführliche Besprechung von 2015 beschreibt nach kurzem anregendem Auftakt eine tiefe, körperbetonte Entspannung mit wenig Antrieb; ein Bericht nennt Schläfrigkeit. 2 Berichte nennen Paranoia, einer zusätzlich Überdrehtheit und erhöhten Puls, der andere Schreckhaftigkeit. Einzelne empfanden den Rauch als kratzig oder hustenreizend, ein Bericht bemängelt den Geschmack.
- Eintritt der vollen Wirkung in einer Besprechung von 2015
- 20 Minuten
Tagebücher mit dieser Sorte
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Verwandte Genetik, gleiches dominantes Terpen, ähnliche Wirkung und Aroma — ohne die direkten Eltern und Nachkommen