- Blüte
- ab 70 Tage
Amnesia Haze (Soma, Sammlung 2005 bis 2009) × Nevil's Wreck; laut Seite nie feminisiert erhältlich.
Moonshine Haze von Rare Dankness aus Colorado kreuzt Amnesia Haze mit Nevil's Wreck und gewann 2011 beim High Times Cannabis Cup in Amsterdam die Sativa-Wertung.
Den ersten Platz unter den Sativas der Samenfirmen belegte Moonshine Haze beim High Times Cannabis Cup 2011 in Amsterdam. Eingereicht hatte sie Rare Dankness aus Colorado, eine Firma, die im selben Jahr gegründet worden war und durch diesen Erfolg unter Growern rasch bekannt wurde. Die Sorte geht auf eine Kreuzung aus Amnesia Haze und Nevil's Wreck zurück.
Gründer von Rare Dankness ist Scott Reach, genannt Moonshine. Er hatte von 1999 bis 2007 die Samenfirma Moonshine Seeds betrieben und 2009 in Colorado eine Abgabestelle eröffnet, bevor er 2011 Rare Dankness aufbaute. Für Moonshine Haze kombinierte die Firma eine Amnesia Haze mit Nevil's Wreck, einer Sorte aus dem eigenen Programm. Die Amnesia Haze stammt nach Angaben des Breeders aus einer Sammlung von Soma aus den Jahren 2005 bis 2009 und tendiert leicht zur afghanischen Seite. Sortenbeschreibungen ordnen das Ergebnis als überwiegend sativalastig ein, eine beziffert den Sativa-Anteil auf 80 %.
Moonshine Haze ist selbst Elternteil weiterer Sorten. Rare Dankness kreuzte sie mit Ghost Train Haze #1 zu einer feminisierten Sorte. Terrapin Care Station züchtete aus Moonshine Haze und GSC die Sorte Moonshine Cookies, als weiterer Nachkomme wird Moonrise geführt.
Rare Dankness fasst den Geschmack als tropischen Fruchtpunsch mit Kiefernreiniger und Haze zusammen. Andere Sortenbeschreibungen rücken Zitrus und Grapefruit in den Vordergrund, begleitet von floralen und erdigen Noten, Salbei und Holz; eine weitere beschreibt den Duft als bonbonsüß mit Kiefer und Kaugummi. In Erfahrungsberichten kommen Grapefruit, Kiefer, Blüten und Vanille vor. Ein Bericht erwähnt einen leichten Dieselton unter fruchtigen Noten, ein anderer einen pfeffrigen Abgang.
Als führendes Terpen nennen mehrere Sortenbeschreibungen Terpinolen. Danach folgen je nach Quelle Caryophyllen und Pinen oder Limonen und Myrcen; ein Produzent führt zusätzlich Ocimen auf.
In den Erfahrungsberichten steht eine anregende, stimmungshebende Wirkung im Vordergrund, verbunden mit Kreativität und Konzentration. Einige Konsumenten wurden gesprächig oder albern. Andere berichten zusätzlich von körperlicher Entspannung, die in einem Fall länger anhielt als die Wirkung im Kopf. Genannte Nebenwirkungen sind Kopfschmerzen, Mundtrockenheit, Schwindel und innere Unruhe; eine Sortenbeschreibung erwähnt Benommenheit bei höherer Dosis. Die Stärke wird unterschiedlich bewertet, einzelne Berichte fanden die Wirkung enttäuschend.
Sortenbeschreibungen nennen THC-Werte zwischen 20 und 26 %. Eine davon weist außerdem 1 % CBG aus.
Rare Dankness hat Moonshine Haze nach Sortenbeschreibungen ausschließlich als reguläre, photoperiodische Samen herausgebracht. Für die Blüte setzen Sortenbeschreibungen mindestens 70 Tage an. Die Sorte gilt als geeignet für Indoor- und Outdooranbau. Den Schwierigkeitsgrad stufen Beschreibungen als mittel ein, eine davon als mittel bis anspruchsvoll; dieselbe weist auf eine deutliche Streckung und hohe, verzweigte Pflanzen hin.
Die Blüten werden als hellgrün mit orangefarbenen Narben und einer dicken Trichomschicht beschrieben. In Erfahrungsberichten ist von kompakten, harzreichen Buds die Rede.
Dragons Flame Genetics führt unter demselben Namen eine genetisch andere Sorte, gekreuzt aus Moonshine von DJ Short und Bangi Haze F9. Der Breeder nennt etwa 63 Tage Blüte indoor und eine Ernte im Oktober im pazifischen Nordwesten der USA. Nach seiner Beschreibung bilden die Pflanzen bei breitem, buschigem Wuchs kräftige Hauptblüten, sind widerstandsfähig gegen Fäule und Mehltau und lassen sich in SOG, SCROG oder mit LST führen. Im Aroma der Phänotypen beschreibt Dragons Flame Genetics tropische Früchte wie Passionsfrucht, Mango und Ananas, dazu Haze. Auch diese Version ist nur als reguläres Saatgut belegt.
Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und ersetzt keine medizinische oder therapeutische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an einen Arzt oder eine andere qualifizierte Fachperson.
Aus Bewertungen und Erfahrungsberichten — subjektiv, keine medizinische Aussage
Noch keine Bewertungen — Angaben aus der Sortenbeschreibung. Bewerte die Sorte, um Anteile zu sehen.
Gehalte schwanken je Charge, Phänotyp und Anbau — Angaben sind Richtwerte
Richtwerte aus Züchterangaben und Grow-Berichten — je nach Phänotyp und Setup abweichend
Deutliche Streckung genannt, ohne Faktor.
Hellgrüne Buds mit orangefarbenen Narben und dicker Trichomschicht; Erfahrungsberichte nennen kompakte, harzreiche Buds; eine Händlerbeschreibung nennt dagegen schlanke Buds; hohe, verzweigte Pflanzen laut einer Sortenbeschreibung.
Unter diesem Namen vertreiben mehrere Züchter eigene Versionen. Die Angaben stammen jeweils vom Züchter.
Amnesia Haze (Soma, Sammlung 2005 bis 2009) × Nevil's Wreck; laut Seite nie feminisiert erhältlich.
Moonshine (DJ Short) × Bangi Haze F9; etwa 63 Tage (9 Wochen) Blüte indoor, Ernte im Oktober im pazifischen Nordwesten; hohe Resistenz gegen Fäule und Mehltau; für SOG, SCROG und LST geeignet; Aroma tropische Früchte (Passionsfrucht, Mango, Ananas) und Haze; nur regulär.
Anregende, stimmungshebende Wirkung mit Kreativität und Konzentration; einzelne Berichte nennen Gesprächigkeit und Albernheit. Aroma mit Grapefruit, Kiefer und fruchtigen Noten; Buds kompakt und harzreich.
Manche Berichte erwähnen zusätzliche körperliche Entspannung, in einem Fall länger anhaltend als die Kopfwirkung; einzelne Konsumenten fanden die Wirkung schwächer als erwartet. Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Mundtrockenheit, Schwindel und Unruhe treten nur in einem Teil der Berichte auf.
Verwandte Genetik, gleiches dominantes Terpen, ähnliche Wirkung und Aroma — ohne die direkten Eltern und Nachkommen