- Blüte
- 60–70 Tage
- Ertrag indoor
- 650 g/m²
- Ertrag outdoor
- 1.500 g/Pflanze
- Höhe outdoor
- bis 350 cm
- THC
- 17–22 %
- CBD
- 0,01–0,2 %
Haze x White Widow, 60 % Sativa laut Sortenseite; Ernte outdoor Mitte bis Ende Oktober (Nordhalbkugel).
Moby Dick ist eine Kreuzung aus Haze und White Widow von Dinafem, die in der Blüte stark streckt; eigene Versionen führen auch Green House Seeds und Barney's Farm.
Wer Moby Dick anbaut, braucht Platz nach oben und zur Seite. Dinafem nennt für die Kreuzung aus Haze und White Widow outdoor bis zu 3,5 m Wuchshöhe und 1500 g Ertrag pro Pflanze, indoor 650 g/m² nach 60 bis 70 Tagen Blüte. Weil die Pflanzen nach der Umstellung kräftig in Höhe und Breite gehen, rät der Breeder, die vegetative Phase auf 3 Wochen zu begrenzen. Auf den Markt kam die Sorte laut Dinafem 2005 und wurde zum ersten großen Verkaufserfolg des Hauses.
Dokumentierte Grows der Dinafem-Version zeigen nach Blütebeginn einen Höhenzuwachs zwischen etwa 67 und 120 %. Eine Outdoor-Pflanze, die schon vor der Blüte über 100 cm maß, endete bei 202 cm. Indoor wurde nach 60 und nach 64 Blütetagen geerntet. Die Berichte schildern einen kräftigen Haupttrieb, viele stabile Seitenäste mit dicken Blüten sowie harte, kompakte Buds mit hohem Blüten-Blatt-Verhältnis. Das Kappen des Haupttriebs vertrugen die Pflanzen in 2 Berichten gut.
Beim Stützbedarf widersprechen sich die Angaben. Dinafem hält die Äste für tragfähig genug, um ohne Stäbe auszukommen, ein Outdoor-Grower empfiehlt dagegen Netze oder Bambusstäbe ab der späten Wachstumsphase. Übereinstimmend beschrieben wird der hohe Nährstoffbedarf: Der Breeder stuft den Anbau zwar als einfach ein, nennt die Sorte aber sehr anspruchsvoll bei Licht und Dünger, und Grower beobachteten wenig Toleranz gegenüber Über- und Unterdüngung.
Gegen Feuchtigkeit und Schimmel gilt die Pflanze laut Dinafem als widerstandsfähig, in den ausgewerteten Grows der Dinafem-Version trat kein Schimmel auf. Als Erntezeit im Freiland der Nordhalbkugel gibt der Breeder Mitte bis Ende Oktober an. Ein Outdoor-Bericht erwähnt violette Töne an Blättern und Blüten gegen Ende der Reife. Dinafem unterscheidet 2 Phänotypen, einen gestreckten, sativabetonten und einen kompakteren, indicabetonten; ein Grower stellte deutliche Unterschiede zwischen einzelnen Pflanzen fest.
Nach Darstellung von Dinafem geht der White-Widow-Elternteil auf einen rund 15 Jahre alten Steckling zurück, gekreuzt mit einem der ältesten Sativa-Klone aus der Mutterpflanzensammlung des Breeders. Wie sativalastig das Ergebnis ist, beziffert Dinafem selbst unterschiedlich: Die Sortenseite nennt 60 % Sativa, Blogbeiträge des Breeders von 2016 und 2014 sprechen von 70 und 80 %. Einzelne Sortenbeschreibungen schreiben Moby Dick Barney's Farm zu, andere führen Dinafem als ursprünglichen Breeder.
Als Elternteil taucht die Sorte in weiteren Kreuzungen auf. Big Buddha Seeds kombinierte sie mit Cheese zu Cheesy Dick, Underworld Genetix mit Jealousy zu Chubby. Dinafem brachte mit Moby Dick CBD eine Variante heraus, die laut Beschreibung THC und CBD zu gleichen Teilen enthält.
Der Breeder listet Wettbewerbsplatzierungen von 2007 bis 2019. Erste Plätze gab es bei der Copa El Punto 2007 in der Outdoor-Kategorie, bei der Copa del Plata 2008 und bei der Copa Bitox 2009 in der Kategorie Indoor Sativa, dazu den Titel als beste Sativa beim Summer Cup 2011 auf den Kanaren und die Auszeichnung Girl of the Year 2010. Bei der Copa Cannamex 2015 reichte es outdoor für Platz 3, ebenso 2019 bei der V Copa Cata Zona Norte in Buenos Aires in der Kategorie lösungsmittelfreie Extraktion.
Dinafem gibt 17 bis 22 % THC und 0,01 bis 0,2 % CBD an. Andere Sortenbeschreibungen nennen THC-Werte von 17 bis 27 %, eine davon zusätzlich 1 % CBG.
Dinafem beschreibt den Duft mit Zitrone, Gewürzen, Weihrauch und Zedernholz vor einem Haze-Hintergrund. In Grow-Berichten tauchen Kiefer und Holz auf, ein Outdoor-Grower bemerkte zusätzlich Pfefferminze. Beim Geschmack nennen Grower Erde, Haschisch und Kiefer, Konsumenten auch Zitrus und Vanille. Eine Analyse im hauseigenen Labor Dinalab ergab laut Breeder 2,558 % Gesamtterpene. Als führendes Terpen nennen ein kanadischer Produzent und andere Sortenbeschreibungen übereinstimmend Terpinolen, gefolgt von Myrcen und Ocimen in wechselnder Reihenfolge.
Dinafem beschreibt eine sehr starke, lang anhaltende Kopfwirkung, die an Psychedelisches heranreiche. Konsumenten berichten von Energie, Konzentration, Kreativität, gehobener Stimmung und Gesprächigkeit, mehrere von einem klaren Kopf ohne Müdigkeit; ein Grower gab 2 bis 3 Stunden Wirkdauer an. Dem stehen Berichte über Nervosität und Paranoia gegenüber, die bei einzelnen Konsumenten über Stunden zunahm, außerdem über Mundtrockenheit, trockene Augen, Schwindel und Kopfschmerzen.
Green House Seeds führt eine eigene feminisierte Moby Dick mit denselben Elternangaben, gibt aber nur 40 % Sativa an. Der Breeder nennt 23 % THC, je 0,12 % CBD und CBN, 9 Wochen Blüte, bis zu 800 g/m² indoor und bis zu 1200 g pro Pflanze outdoor bei Ernte in der ersten Oktoberwoche. Grower dieser Version beschreiben 2 Phänotypen, tannenförmigen Wuchs mit Stützbedarf und, abweichend von den Berichten zur Dinafem-Version, Schimmelanfälligkeit sowie Empfindlichkeit gegenüber Temperaturschwankungen.
Barney's Farm führt eine Moby Dick aus G13 Haze und White Widow, für die der Breeder im Freiland warme, trockene Lagen oder ein belüftetes Gewächshaus vorsieht. Dinafem ergänzte die eigene Linie um Moby Dick#2 aus JYD Haze und Northern Lights mit 60 bis 70 Tagen Blüte, 475 g/m² indoor und 16 bis 20 % THC sowie um Moby Dick XXL Autoflowering aus autoflowering Linien von White Widow und Haze. Diese braucht laut Breeder 80 Tage vom Samen bis zur Ernte und bringt indoor 500 g/m² bei 15 bis 22 % THC.
Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und ersetzt keine medizinische oder therapeutische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an einen Arzt oder eine andere qualifizierte Fachperson.
Aus Bewertungen und Erfahrungsberichten — subjektiv, keine medizinische Aussage
Noch keine Bewertungen — Angaben aus der Sortenbeschreibung. Bewerte die Sorte, um Anteile zu sehen.
Gehalte schwanken je Charge, Phänotyp und Anbau — Angaben sind Richtwerte
Richtwerte aus Züchterangaben und Grow-Berichten — je nach Phänotyp und Setup abweichend
Kein Faktor angegeben; Grow-Berichte zur Dinafem-Version nennen 67 %, 110 % und 120 % Zuwachs nach Blütebeginn (siehe community.reported_values). Dinafem: starke Streckung in Höhe und Breite, vegetative Phase auf 3 Wochen begrenzen.
Kräftiger Haupttrieb, viele stabile Seitenäste mit dicken Blüten; harte, kompakte Buds. Dinafem beschreibt 2 Phänotypen (gestreckt sativabetont, kompakter indicabetont); ein Grower beobachtete deutliche Unterschiede zwischen einzelnen Pflanzen.
Kappen des Haupttriebs in 2 Berichten gut vertragen. Stützbedarf widersprüchlich: Dinafem hält die Äste für tragfähig ohne Stäbe; ein Outdoor-Bericht empfiehlt Netze, Stäbe oder Bambus ab der späten Wachstumsphase. Dinafem empfiehlt höchstens 3 Wochen vegetative Phase.
Unter diesem Namen vertreiben mehrere Züchter eigene Versionen. Die Angaben stammen jeweils vom Züchter.
Haze x White Widow, 60 % Sativa laut Sortenseite; Ernte outdoor Mitte bis Ende Oktober (Nordhalbkugel).
Elternangabe G13 Haze x White Widow; laut Breeder-Beschreibung outdoor nur in warmen, trockenen Lagen oder im belüfteten Gewächshaus.
Elternangabe White Widow XXL Auto x Haze XXL Auto; Gesamtlaufzeit laut Breeder 80 Tage (nicht in Wochen umgerechnet); outdoor 70 bis 230 g pro Pflanze.
Weitere Züchter (1): Greenhouse Seeds
Messwerte einzelner Proben. Werte schwanken je Charge, Anbau und Phänotyp.
Grow-Berichte zur Dinafem-Version beschreiben kräftigen Wuchs mit vielen stabilen Seitenästen, harte und kompakte Blüten mit hohem Blüten-Blatt-Verhältnis, hohen Düngerbedarf und keine Schimmelprobleme. Konsumenten beschreiben eine aktivierende, kreative und konzentrierte Kopfwirkung.
Stützbedarf umstritten; Streckung je Grow zwischen 67 % und 120 %; ein Grower sah deutliche Unterschiede zwischen Pflanzen. Konsumberichte nennen teils Nervosität und Paranoia, andere erleben einen klaren Kopf ohne Müdigkeit. Grower der Green-House-Version berichten von Schimmelanfälligkeit und Empfindlichkeit gegenüber Temperaturschwankungen.
Verwandte Genetik, gleiches dominantes Terpen, ähnliche Wirkung und Aroma — ohne die direkten Eltern und Nachkommen