Ursprünglich nur als Steckling verbreitet (Clone-only), laut Sortenbeschreibungen ab etwa 2011. Nach Sherbinskis eigener Darstellung Burmese-Pollen (von Jigga) auf einem Larry OG „Ish Cut“. Die Zuschreibung ist uneinheitlich: Sortenbeschreibungen nennen auch die Cookie Fam.
Pink Panties
Pink Panties ist eine indicabetonte Kush-Kreuzung aus dem Umfeld von Sherbinski und der Cookie Fam in San Francisco, bekannt als Elternteil von Sunset Sherbet.
Ein Larry OG im sogenannten Ish Cut, den er selbst besaß, bestäubt mit Pollen einer Burmese aus dem Besitz von Jigga: So beschreibt der Züchter Sherbinski aus San Francisco die Entstehung von Pink Panties. Laut Sortenbeschreibungen kultivierte er die Pflanze ab etwa 2011 im Umfeld der Cookie Fam, zunächst verbreitete sie sich nur über Stecklinge. Bekannt geworden ist sie vor allem als Elternteil von Sunset Sherbet.
Genetik und Herkunft:
Sortenbeschreibungen führen einen anderen Stammbaum: Burmese Kush gekreuzt mit Florida Kush, teils genauer mit einer Rückkreuzung von Florida Kush. Eine von ihnen erwähnt zusätzlich die abweichende Lesart, eine OG-Kush-Mutter sei mit Burmese Blackberry Kush gekreuzt worden. Uneinheitlich ist auch die Zuschreibung. Neben Sherbinski wird die Cookie Fam genannt, die Gruppe hinter Girl Scout Cookies. Den Indica-Anteil beziffern Sortenbeschreibungen auf 70 %, den Sativa-Anteil auf 30 %.
Für die Zuchtgeschichte wichtig wurde ein männlicher Sämling von Pink Panties. Sherbinski stellte ihn nach eigener Schilderung in einen Blüteraum mit Cookies-Pflanzen, die er bestäubte; aus diesen Samen ging Sunset Sherbet hervor, eine Kreuzung aus einer weiblichen Girl Scout Cookies und Pink Panties als Vaterpflanze. Eine Sortenbeschreibung bezeichnet Pink Panties dagegen als Mutter von Sunset Sherbet. Als weitere Nachkommen werden Acai Berry Gelato und Sherbet Cake geführt.
Aroma und Geschmack:
Im Zentrum der Beschreibungen stehen Zitrus und Blüten: herbe Grapefruit, dazu florale Noten, für die Rose und Lavendel genannt werden. Daneben tauchen Beeren, erdige Töne, Süße und ein Unterton von Benzin auf, Vanille vor allem im Geschmack. Ein ausführlicher Erfahrungsbericht zu einer kanadischen Charge hielt süße Erdbeere beim Einatmen und einen sauren, chemischen Abgang fest, fand den Geruch im Glas aber schwächer, als das Aussehen der Blüten vermuten ließ.
Wirkung:
Erfahrungsberichte schildern zunächst Euphorie im Kopf, die in eine Entspannung des Körpers übergeht. Mehrere Nutzer nennen eine sexuell anregende Wirkung, andere gute Laune, Kichern, Gesprächigkeit oder ein Kribbeln. Wie schwer die Sorte wirkt, wird unterschiedlich erlebt. Einige berichten von Schläfrigkeit und dem Gefühl, ans Sofa gebunden zu sein, andere von Kreativität und einem Zustand, in dem sie handlungsfähig bleiben. Auch der Wirkungseintritt wird mal als schnell, mal als langsam beschrieben. An Nebenwirkungen kommen trockener Mund und trockene Augen vor, vereinzelt Kopfschmerzen.
THC- und CBD-Gehalt:
Sortenbeschreibungen geben 17 bis 25 % THC an und einen CBD-Gehalt unter 1 %. Höher liegt die Angabe zur Samenversion von Apothecary Genetics mit 27 bis 32 % THC.
Laborwerte:
Öffentlich zugänglich ist eine Einzelmessung, die ein US-Anbieter von Hanfblüten für eine Charge dieser Sorte veröffentlicht hat, ohne das Labor zu nennen. Sie weist 19,022 % THCA und 0,266 % Delta-9-THC aus. Die Terpene summieren sich auf 1,876 %, angeführt von Beta-Caryophyllen, gefolgt von Linalool, Alpha-Humulen und Limonen. Caryophyllen an der Spitze nennen auch Sortenbeschreibungen und Produzentenangaben, dort mit Myrcen und Limonen auf den folgenden Plätzen.
Versionen verschiedener Breeder:
Samen mit demselben angegebenen Stammbaum aus Burmese Kush und Florida Kush brachte Apothecary Genetics heraus, ausschließlich als reguläre Samen. Für diese Version werden 60 bis 70 Tage Blütezeit genannt, Anbau drinnen wie draußen sowie ein deutliches Zitronenaroma auf süßer, erdiger Grundlage; einzelne Phänotypen färben sich lila. Purple Caper Seeds führt unter demselben Namen eine genetisch andere Sorte aus Blackberry Kush und einer Kreuzung von Fire OG mit True OG.
Anbau:
Sherbinski bezeichnete den Ertrag in Innenräumen rückblickend als bescheiden, merkte aber an, dass damals ohne zusätzliches Kohlendioxid gearbeitet wurde. Sortenbeschreibungen setzen die Blütezeit bei 8 bis 9 Wochen an; den Schwierigkeitsgrad stufen sie teils als mittel, teils als hoch ein. Die Blüten gelten als mittelgroß und dicht bis mitteldicht, mit blassorangen und leuchtend pinkfarbenen Stempeln. Der Trichombesatz kann im passenden Licht rosa wirken. Ein Erfahrungsbericht beschreibt kräftig bereifte Buds in Tönen von Dunkelgrün über Pflaume bis fast Schwarz.
Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und ersetzt keine medizinische oder therapeutische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an einen Arzt oder eine andere qualifizierte Fachperson.
Wirkung & Aroma
Aus Bewertungen und Erfahrungsberichten — subjektiv, keine medizinische Aussage
Noch keine Bewertungen — Angaben aus der Sortenbeschreibung. Bewerte die Sorte, um Anteile zu sehen.
Cannabinoide & Terpene
Gehalte schwanken je Charge, Phänotyp und Anbau — Angaben sind Richtwerte
- #1CaryophyllenPfeffer
- #2MyrcenKräuter
- #2LinaloolBlumen
- #3HumulenHopfen
- #4LimonenZitrusfrucht
Anbau
Richtwerte aus Züchterangaben und Grow-Berichten — je nach Phänotyp und Setup abweichend
- Blütezeit
- 8–9 Wochen
- Ertragsniveau
- Niedrig
- Blütenstruktur
- Dicht
- Trichombesatz
- Hoch
- Färbung
- Blüten dunkelgrün bis pflaumenfarben und fast schwarz (Erfahrungsbericht); bei der Version von Apothecary Genetics färben sich einzelne Phänotypen lila
Blüten mittelgroß und dicht (Sortenbeschreibung) bzw. mitteldicht (Produzentenbeschreibung); blassorange und leuchtend pinkfarbene Stempel; Trichome können im passenden Licht rosa wirken.
Genetik & Herkunft
- Kreuzung
- Burmese Kush × Florida Kush
- Herkunft
- Vereinigte Staaten, San Francisco, Kalifornien
- Erstveröffentlichung
- 2011
- Typ
- Indica-dominant
- Erhältlich als Samen
- Regulär
- Blütetypen (alle Versionen)
- Photoperiodisch
Versionen verschiedener Züchter
Unter diesem Namen vertreiben mehrere Züchter eigene Versionen. Die Angaben stammen jeweils vom Züchter.
Stammbaum Blackberry Kush × (Fire OG × True OG); keine weiteren Angaben auf der Seite.
- Blüte
- 60–70 Tage
- THC
- 27–32 %
Angegebener Stammbaum Burmese Kush × Florida Kush, laut Sortenbeschreibung von der Cookie Fam geschaffen. Nur reguläre Samen, nie feminisiert. 70 % Indica, 30 % Sativa. Indoor und outdoor. Zitronenaroma auf süßer, erdiger Basis, einzelne Phänotypen färben sich lila. Werte stammen aus einer Sortenbeschreibung, nicht von einer Breeder-Seite.
Laborwerte
Messwerte einzelner Proben. Werte schwanken je Charge, Anbau und Phänotyp.
Community
Euphorie im Kopf, die in körperliche Entspannung übergeht; wiederholt sexuell anregende Wirkung, gute Laune, Gesprächigkeit und Kribbeln. Aroma blumig und zitrusartig, teils mit Benzinnote. Nebenwirkungen: trockener Mund und trockene Augen.
Ein Teil der Berichte beschreibt Schläfrigkeit und starke Bettschwere, andere Kreativität und einen handlungsfähigen Zustand (u. a. beim Verdampfen). Wirkungseintritt einmal als schnell, einmal als langsam beschrieben. Ein Bericht fand den Geschmack unauffällig, ein anderer den Geruch schwächer als das Aussehen der Blüten erwarten ließ.
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